Hier ist eine Anleitung zum Vorgehen, wenn es Zugangsprobleme zur Schul.cloud gibt:

 

 

Mit LEGO Interesse an Informatik und MINT wecken

 

(06.05.2022)

 

Das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf setzt sich zum Ziel junge Schülerinnen und Schüler für die Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Das „Wort“ MINT ist ein Akronym und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben eben genau dieser Fächer zusammen. Am Mittwoch- und Donnerstagvormittag fanden im Rahmen dieser aktiven MINT-Bildung Workshops mit dem Titel „Mit LEGO Interesse an Informatik und MINT wecken“ statt. Die Schülerinnen und Schüler der beiden siebten Klassen der Mittelschule Theodor Heuss durften hierbei zusammen mit der Workshopleiterin Tanja Zellner sowie Ihren Klassenleitern Hannes Barnickel und Michael Ebner eine künstliche Hand bzw. einen Greifarm konstruieren und programmieren.

Nach einer kurzen Vorstellung der THD erfuhren die Schülerinnen und Schüler, warum es wichtig ist mechanisches Greifen in der Robotik zu implementieren. Es hilft in vielen Bereichen, wie z.B. in der Autoindustrie, der Raumfahrt oder der Medizin.

Anschließend durften sie David Aguilare kennenlernen - ein Jugendlicher, der aufgrund einer angeborenen Fehlbildung seines rechten Armes für sich selbst als Hilfe eine Lego-Arm-Prothese entwickelt hat.

Nach einem kurzen Exkurs über die verschiedenen Arten von Sensoren, die wie Sinnesorgane der Technik funktionieren, wurde den Schülerinnen und Schülern das System LEGO Spike Prime vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein praxisorientiertes Lernkonzept mit dem die Grundlagen der MINT-Fächer spielerisch erlernt werden. Das Set beinhaltet verschiedene Sensoren (Farb-, Abstand-, Kraftsensor) und Motoren, die über eine Steuerungseinheit gelenkt werden. Basierend auf der Programmiersprache Scratch lassen sich die einzelnen Module dann mit der zugehörigen App codieren.

Auf ein kurzes Warm-Up, bei dem alle Teile ausprobiert werden durften, folgte die Konstruktion der künstlichen Hand. Hier wurde eifrig gebaut, modifiziert und erweitert.

Danach wurde die künstliche Hand so programmiert, dass sie sich automatisch um den Arm schließen ließ, um dann mittels Sensoren das Öffnen und Schließen des Greifers auszulösen. Weitere Ideen wurden hier eingebracht und ausprobiert.

Am Ende waren die Schülerinnen und Schüler begeistert eine doch so aufwändige Robotik selbstständig erstellen zu können und blicken nun zuversichtlich nach vorne auf weitere Workshops im MINT-Bereich.

 

 

Verschwörungstheorien - Fakt oder Fake?

 

05.05.2022

Durch das Internet zu surfen und sich zu informieren, ist heutzutage das alltäglichste der Welt geworden. Innerhalb von Sekunden bietet das Web einen weltweiten Zugang zu vielfältigsten Informationsquellen. Zugleich wirft diese Möglichkeit aber auch die Frage auf, was wir von dieser Informationsflut eigentlich noch glauben können? 

Bereits seit Jahren und besonders jetzt kursieren immer mehr Verschwörungstheorien, Propaganda- und Fake-News.  Dies sind gezielte Falschmeldungen, die eine wachsende Gefahr für unsere Demokratie darstellen. Immer mehr Menschen werden durch blendende Schlagzeilen und Bilder in eine gewünschte Richtung manipuliert.  Aus diesem Grund ist es gerade im digitalen Schultag enorm wichtig, dass die Schüler die Möglichkeit erhalten ein kritisches Bewusstsein gegenüber Informationen aus dem Web zu entwickeln und sich dadurch vor Lügen im Netz zu schützen.

 

Im Rahmen von drei Schulstunden wurden die Jugendlichen der 9. Klasse von der Mittelschule Theodor Heuss von den Referenten Katharina Largé und Richard Wilde von der Landeskoordination „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Bereich Informationskompetenz  und Quellenkritik gestärkt. Die Schüler erhielten hilfreiche Tipps woran sie Falschmeldungen entlarven können. So lernten die Schüler beispielsweise, dass Fotos oftmals einerseits retuschiert, anderseits auch durch alte Aufnahmen in einen neuen verzerrten Kontext gestellt werden, um rechte Ideologien und Antisemitismus zu verbreiten. Zum Abschluss des Workshops erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, in Kleingruppen eigene Verschwörungstheorien zu erfinden und diese anschließend zu reflektieren.

 

Der Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule dankenswerterweise aus den Mitteln des Sucht- und Gewaltpräventionsfonds und durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf eV. 

 

 

 

Fahrt ins Musical „Young Frankenstein“ nach München

 

28.04.2022

 

Am Donnerstag, den 28.April 2022, fuhren die zwei 9. Klassen der Mittelschule Theodor Heuss mit ihren jeweiligen Klassenlehrern Herrn Schwinger und Frau Mugrauer-Hartl zu einer Schülerveranstaltung in englischer Sprache ins Deutsche Theater nach München. Aufgrund der pandemiebedingten Pause von über zwei Jahren konnten die Schüler endlich wieder eine Aufführung „live“ miterleben. „Englischunterricht wieder konkret zu erfahren ohne Onlineunterricht und Videokonferenzen war eine wichtige und lang ersehnte Erfahrung für die Schüler“, betonte Frau Fleder, Konrektorin an der Schule, die deshalb diese Unterrichtsfahrt organisierte. Die herrlich gruselige Musical-Komödie „Young Frankenstein“ ist eine urkomische Version der klassischen Horrorgeschichte, die verrückte Eskapaden, ein originelles Drehbuch und eine energiegeladene Darbietung zu einem unvergesslichen schaurigen  Abenteuer in Transsilvanien verbindet. Basierend auf seinem gleichnamigen Film aus dem 1974 schrieb Mel Brooks persönlich Musik und Buch für diese fantastische Bühnenversion, die in einer neuen englischsprachigen Inszenierung des English Theatre Frankfurt aufgeführt wurde. „Es war gruselig, schaurig, spannend, aber auch sehr komisch und lustig.“ Mit diesen Kommentaren verließen die Schüler voller Begeisterung das Deutsche Theater und somit wurde diese Unterrichtsfahrt für alle Beteiligten zu einem sehr erfolgreichen Tag.

 

 

Medienpädagoge gibt hilfreiche Tipps und warnende Hinweise

 

März 2022

 

Digitaler Unterricht, Freunde treffen im Videochat, Fifa zocken statt Fußballtraining- Kinder und Jugendliche verbringen schon seit Beginn der Corona Pandemie deutlich mehr Zeit vor dem Bildschirm. Diese Entwicklung ist nicht unbedenklich.

Auch mit Begrifflichkeiten wie Medienkompetenz, Datenschutz und Schwierigkeiten mit Cybermobbing, Cookies, Fake News usw. werden nicht nur die Jugendlichen tagtäglich konfrontiert und müssen irgendwie darauf reagieren.

Der Umgang mit den digitalen Medien will also gelernt und kritisch betrachtet werden.

Deshalb durften sich die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen jeweils 2 Schulstunden mit dieser wichtigen und brandaktuellen Thematik befassen.

Bei dem „Kujo-Projekt“ (Kinder und Jugendliche online) handelt es sich um ein medienpädagogisches Konzept, das die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Internet stärken, die Gefahren und Grenzen aufzeigen und vor allem zur Selbstreflexion des eigenen Konsums anregen soll.

 

Der äußerst kompetente Medienfachmann Patrik Stemmer brachte den Jugendlichen die verschiedenen Inhalte einfühlsam, altersgerecht, mitreißend und anschaulich näher.

 

Die 5. Klassen der Mittelschule befassten sich in dem Modul „Geheimagent- Privatsphäre auf Instagram, Google und Co.“ u.a. mit dem Umgang der eigenen Daten und deren Freizügigkeit, ebenso wie mit der Verwendung von Passwörtern mit dem Tenor „Meine Daten gehören mir, und ich bin selbst dafür verantwortlich“.

Im 2. Modul „Funkturm- Spiele, Smartphones, Sendepause“, dass die 6. Klassen bearbeiteten, wurde über verschiedene Apps, die Motivation diese zu kaufen und Werbung im Internet ebenso gesprochen, wie über Ortungsdienste, mobile Games und die Verbreitung von Daten, z.B. durch WhatsApp. Auch eine Selbstreflexion der eigenen Handynutzungszeiten erfolgte.

Die 7. Klassen befassten sich im 3. Modul „Goldene Plätzchen-Cookies, Werbung und die Anonymität“ mit den versteckten und verborgenen Funktionen des Internets, Internetwerbung oder auch Freundschaftsvorschlägen. Der Leitgedanke aus dieser Einheit hieß „Ich hinterlasse Spuren im Internet und bin vorsichtig“.

„Justitia- Deine Rechte im Internet“ hieß das 4. Modul mit dem die 8. Klasse arbeitete. Fragestellungen wie: Cybermobbing, wo kommt es vor und was kann ich dagegen tun? wurden u.a. bearbeitet. Der Gedanke, der sich bei den Schülern verfestigen sollte lautete: „Auch im Internet gelten Rechte für dich und auch für andere“.

Und heuer erstmals durften sich die beiden 9. Klassen mit dem Modul 5: „Hate Speech & Fake News im Netz“ befassen. Hierbei konnten Methoden vermittelt werden, wie man falsche Nachrichten und Verschwörungstheorien erkennen und damit umgehen kann. Außerdem wurden Umgangsformen mit Hasskommentaren im Netz besprochen und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.

Der Referent schaffte es wieder einmal, auf eine packende und fesselnde Art und Weise, die Schülerinnen und Schüler für diese brandaktuelle Thematik zu begeistern und konnte ihnen viele wichtige Grundlagen näherbringen.

 

Die Veranstaltung wurde durch die Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert und dankenswerterweise vom Suchtpräventionsverein Deggendorf bezuschusst.

 

 

 

Zukunftstechnologien leicht gemacht

 

17./18.02.2022

Abspecken und damit Rohstoffe und Energie sparen – diese Idee steckt hinter dem Leichtbau. Neue Werkstoffe und Ingenieure, die um die Ecke denken, machen es möglich. Bei dieser Konstruktionsphilosophie kommt es natürlich also darauf an, bei Bauteilen möglichst viel Gewicht einzusparen, ohne dass deren Funktionalität leidet. Leichtbau zählt zu den für unsere Wirtschaft und Umwelt so wichtigen Zukunftstechnologien. Eine zentrale Rolle spielt diese Technologie vor allem im Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Bauindustrie. Für junge Menschen tun sich hier eine Vielzahl interessanter, teilweise ganz neuer Berufe auf.

 

Im Schulunterricht wird Leichtbau bisher noch nicht thematisiert. Das möchte die Initiative „junge forscherinnen und forscher“ (ijf) und deren Kooperationspartner ändern und bieten mit dem Schulbesuch Leichtbau ein lehrplanergänzendes Angebot an. Für Schülerinnen und Schüler ab den achten Jahrgangsstufen entwickelte die IJF zusammen mit dem Verein Carbon Composites (CCeV) das Schulbesuchsprogramm.

Im Rahmen zweier Projekttage beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 Theodor Heuss am 17. und 18.2.2022 unter fachkundiger Anleitung der ijf mit Aspekten von Bionik und Leichtbau. Auch die das Projekt begleitenden Lehrkräfte (die Schule wurde als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet) zeigten sich begeistert von den neuen Möglichkeiten.

 

Theorie und Praxis ergänzen sich

Ziel des Angebots ist, die Schüler über die Zukunftstechnologie Leichtbau zu informieren, ihr Interesse daran zu wecken und ihnen Bildungs- und Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich aufzuzeigen. Im Mittelpunkt des Schulbesuchs steht das forschende Lernen. Die Jugendlichen erhalten altersgerecht aufgearbeitete Informationen und dürfen eigenständig experimentieren, was wiederum den Spaß an der Sache vermittelt. Verschiedene Lernstationen ermöglichen, wichtige Kernelemente des Leichtbaus zu begreifen. Dabei spielen Materialtests, Kosten-Nutzen-Rechnungen über verwendete Baumaterialien oder die Herstellung neuer Faserverbund-Werkstoffe eine große Rolle. Optional erhalten die Jugendlichen Anregungen zur Berufswahl und möglichen Ausbildungsberufen. Dabei nutzt die ijf das Know-how vor Ort und bindet lokale Partner und Unternehmen aktiv ein. Weiterführende Schulen in Bayern können das Programm kostenfrei buchen.

 

 

 

Erneuerbare Energien auf dem Stundenplan

 

14./15.02.2022

Auf dem Stundenplan der 8. und 9. Klassen stand am 14. und 15. Februar ein nicht alltägliches Schulthema: „Erneuerbare Energien“. MINT*-Akademiker der Initiative „junge forscherinnen und forscher e.V.“ (ijf) aus Würzburg entführten die Schülerinnen und Schüler zwei Tage lang in die Welt von Energie, Elektrizität und Nachhaltigkeit.

 

Bildung mit Pfiff

Das naturwissenschaftliche Team der ijf gab den Schülerinnen und Schülern zunächst einen Überblick über die verschiedenen Energieformen und –quellen. Sie zeigten Probleme und Herausforderungen der Energiewende sowie Folgen der Klimaänderung auf. „Es ist wichtig, bei den nachfolgenden Generationen ein Bewusstsein für täglichen Energieverbrauch zu wecken“, so IJF-Bildungsreferentin Dr. Brenda Pfenning. Mit ihrem lehrplanergänzenden Angebot möchte die Initiative den Jugendlichen einerseits Spaß an Naturwissenschaften und Technik vermitteln. Schülerinnen und Schüler sollen dazu motiviert werden, sich mit teilweise ganz neuen Themen und Berufsperspektiven auseinanderzusetzen. Andererseits soll der eigene Energieverbrauch hinterfragt und mögliche Folgen übermäßigen Energiekonsums aufgezeigt werden. Energiebildung, die hilft, die Natur und Bedeutung von Energie in der Welt und im Alltag zu verstehen.

 

Im Fokus: praxisbezogenes Lernen

Damit der Schulbesuch nicht nur trockene Materie bleibt, darf im anschließenden Praxisteil ausgiebig geforscht werden. Dazu entwickelte die ijf eigens zahlreiche Versuche mit denen sie als „Experimentenbote“ fungiert. Am ersten Tag standen Versuche zu Stromkreis, Energieverbrauch und Energiemwandlung auf dem Stundenplan. Mit der Solarstation oder der Windkraftanlage folgten am zweiten Tag praktische Anwendungen. „Das Prinzip, welches hinter unserem Thermal-Generator-Versuch steckt, findet man zum Beispiel bei der Kraft-Wärme-Kopplung oder bei Luftentfeuchtern“, erklärt Shawn Kennedy, wissenschaftlicher Referent der ijf. „Die Experimente helfen, das naturwissenschaftlich-technische Interesse der Schülerinnen und Schüler, und auch weitere, im Lehrplan geforderte Kompetenzen zu fördern. Sie sind aber auch dazu geeignet, lernschwache Jugendliche zu integrieren.“

 

 

Kostenfreies Angebot für Mittelschulen

Die Projekttage sind von allen Mittelschulen in Bayern buchbar. Durch Unterstützung des Europäischen Sozialfonds in Bayern ist das Angebot kostenfrei. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe und findet in Abstimmung mit dem Bayerischen Kultusministerium statt.

Voll des Lobes waren die Referentinnen und Referenten über das große Engagement der Schülerinnen und Schüler. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Konrektorin Sylvia Fleder und dem MINT-Beauftragten Ulrich Stöger.

 

 

Wir sind als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet

Sehr groß war die Freude, als vor Kurzem bekannt wurde, dass unsere Bewerbung um das Zertifikat einer „MINT-freundlichen Schule“ erfolgreich war und wir uns nun mit der Auszeichnung schmücken dürfen.

 

Als Teil der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ verfolgen MINT-freundliche Schulen das Ziel, Schülerinnen und Schüler für die Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern und zu fördern. Seit Jahren ist unsere Schule auf diesem Gebiet sehr aktiv und wir haben uns dieses Engagement von einer unabhängigen Jury anhand eines umfangreichen Kriterienkataloges bestätigen lassen. Da der Wirtschaftsstandort Deutschland durch den Nachwuchsmangel u.a. in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik gefährdet ist, bemüht sich auch die deutsche Kultusministerkonferenz, unter deren Schirmherrschaft das Projekt steht, darum, Nachwuchs für qualifizierte MINT-Fachkräfte zu gewinnen. Diese Fachkräfte finden sich insbesondere an den Mittelschulen.

Sehr stolz sind Schulleiter Robert Seif und seine Stellvertreterin Sylvia Fleder auf die Tatsache, dass es in ganz Bayern bislang unter den knapp 300 „MINT-freundlichen Schulen“ lediglich sechs weitere Mittelschulen gibt.

Für den MINT-Beauftragten der Schule, Ulrich Stöger, ist das Zertifikat einerseits eine Bestätigung der bisherigen Arbeit, andererseits gleichzeitig eine große Verantwortung und Verpflichtung, den naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu fördern.

 

 

 

Starke Schulen – starker Verbund     

Mittelschulverbund Deggendorf-Metten erhält Projektzusage

 

Der Mittelschulverbund Deggendorf - Metten bestehend aus der Mittelschule St. Martin, der Mittelschule Theodor-Heuss und der Mittelschule Metten wurde als Pilotverbund für den Schulversuch „StarSV: Starke Schulen – starker Verbund“ ausgewählt.

Die vor nunmehr zehn Jahren gegründeten Mittelschulverbünde in ganz Bayern bieten attraktive und wohnortnahe Bildungsangebote in der Region, von denen alle Schülerinnen und Schüler an der Mittelschule profitieren. Grundlage dafür ist die Intensivierung der Zusammenarbeit im Verbund und die gemeinsame Weiterentwicklung von Lern- und Förderangeboten. Das Vorhaben wird in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt, als Exklusivsponsor fungiert die vbw, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.

 

Im Schulversuch StarSV werden folgende Ansätze verfolgt:

  • Stärkung der Einzelschulen:
    Mit schuleigenen pädagogischen Schwerpunkten schärft jede Schule ihr Profil. Innerhalb des Verbunds sollen Lernende frei auswählen können, welches Profil am besten zu ihnen passt und welche Schule sie besuchen.
  • Stärkung des Verbunds:
    Die Verantwortung für das Gesamtangebot ihres Verbundes tragen alle Schulen gemeinsam. Sie richten z. B. ein gemeinsames Leitungsteam ein und gestalten „Schulentwicklung im Verbund“.

Um die Struktur der Mittelschulverbünde in Bayern adäquat im Schulversuch abbilden zu können, wurden 12 Mittelschulverbünde, bestehend aus 36 Einzelschulen, als Modellverbünde ausgewählt. Sie stellen einen ausgewogenen Querschnitt der Mittelschulverbünde in Bayern dar, was z. B. die Verteilung über alle Regierungsbezirke hinweg bzw. die Lage im städtischen oder ländlichen Bereich, die Größe des Verbunds und die beabsichtigten Schwerpunktsetzungen betrifft.

 

 

 

Unsere Film-AG hat mit viel Einsatz und Herzblut folgenden Kurzfilm erstellt:

Kunst an unserer Schule

 

Wenn man mit offenen Augen durch unser Schulhaus geht, kann man an vielen Orten Kunstwerke unserer Schülerinnnen und Schüler entdecken. Im Kunstunterricht oder in Projekten können unsere Kinder immer wieder zeigen, welche Talente in ihnen schlummern.

 

 

 

Biographie unseres Namensgebers Theodor Heuss

 

 

1884

 

31. Januar: Theodor Heuss wird in Brackenheim/Württemberg geboren

 

1902 - 1905

 

Studium der Nationalökonomie in München und Berlin

 

1910 - 1918

 

Mitglied der "Fortschrittlichen Volkspartei"

 

1918

 

Rückkehr nach Berlin. Eintritt in die Deutsche Demokratische Partei (DDP)

 

1920 - 1933

 

Dozent an der Hochschule für Politik in Berlin

 

1924 - 1933

 

Mitglied des Reichstages

 

1932

 

12. Juli: Aberkennung des Reichtagsmandats

1941

 

Heuss wird fester Mitarbeiter bei der Frankfurter Zeitung, wo er vor allem historische und kulturpolitsche Aufsätze veröffentlicht

 

1942

 

Die Nationalsozialisten verbieten den deutschen Zeitungen etwas von Heuss abzudrucken

 

1945/46

 

Kultusminister in Württemberg - Baden

 

1946

 

Juni: Heuss wird Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung in Württemberg - Baden

 

1948

 

Demokratische Partei (FDP). Theodor Heuss wird zum 1.Vorsitzenden gewählt

1949

 

12. September: Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland durch die Bundesversammlung

 

1950

 

Villa Hammerschmidt in Bonn als Amtssitz

1954

 

17. Juli: Heuss wird von der Bundesversammlung ohne Gegenkandidat für weitere fünf Jahre als Bundespräsident gewählt

1959

 

In seiner zehnjährigen Amtszeit hat Heuss der Institution des Bundespräsidenten mit Würde, Persönlichkeit und Geist dazu beigetragen, Vorurteile in der Weltöffentlichkeit gegen die Deutschen abzubauen

 

1963

 

Theodor Heuss stirbt im Alter von 79 Jahren in Stuttgart

 

 

 

Aus der Schulgeschichte der Stadt Deggendorf

 

Jubiläen sind immer ein Anlass, Rückschau zu halten auf Jahre und Geschehnisse, die Geschichte geworden sind. Im Jahre 1996 feierte die Hauptschule Theodor Heuss ihr 25-jähriges Gründungsfest. Ein modern konzipierter Schulkomplex  war im Jahre 1971 am Pandurenweg seiner Bestimmung übergeben worden. Deggendorf hat damals und heute keine Kosten gescheut, um die Entwicklung zu der Schulstadt voranzutreiben, die wir heute schätzen. Mit dem Bau weiterführender Schulen wurde dieser Weg konsequent fortgesetzt und schließlich mit der Errichtung der Fachhochschule ausgezeichnet.

 

 

 


 

Die Mittelschule Theodor Heuss liegt im Kulturviertel unserer Stadt, in der Nähe des Museums, des Kapuzinerstadels, des Handwerksmuseums und der Bibliothek in der Rosengasse.

Schon einmal, vor fast genau 100 Jahren, war das Gelände am Fuß des Klosterberges für einen Schulbau in Erwägung gezogen worden. Der Münchner Architekt Johann Baptist Schott hatte sich durch eine Vielzahl von Kirchen- und Schulbauten in Niederbayern einen so guten Ruf erworben, dass der Deggendorfer Magistrat und Bürgermeister Kinskofer ihn beauftragten, den "höcht bußwürdigen Zuständen" im Deggendorfer Schulwesen ein Ende zu bereiten. Eine Knabenschule sollte Schott planen, die dem Rang einer aufstrebenden Stadt entspräche.

 

 
Dabei sollte diese Schule "eben und trocken, hochgelegen, ferne von Wirtschaften  und Kegelbahnen etc. und verkehrsreichen Plätzen und Straßen gelegen sein". Die Kommission erwog damals unter anderem auch die Standorte neben dem Kapuzinerstadel und dem Kochlöffel-Anwesen. Auf letzterem steht heute die Mittelschule Theodor-Heuss. Man kann die "Alte Knabenschule" und die Schulen am Pandurenweg nicht vergleichen, aber man muss feststellen, dass beide Baumaßnahmen mit Umsicht geplant und von der Stadt Deggendorf mit großem Aufwand realisiert wurden. Damals, vor der Jahrhundertwende, wie Anfang der 70er Jahre waren die politisch Verantwortlichen in besonderer Weise bemüht, der Jugend Bildungsstätten zu geben, die zeitgemäß und zukunftsweisend waren.