Wir spenden für das Tierheim

 

(15.12.2020)

Nachdem in diesem Jahr coronabedingt keine Weihnachtsfeier durchgeführt werden konnte, um durch den Verkauf von Selbstgebasteltem Geld für ein soziales Projekt zu sammeln, entschied sich die Mittelschule Theodor Heuss, Spenden an das Tierheim in Plattling zu sammeln. So waren alle aus der Schulfamilie aufgerufen, Hunde und Katzen zu unterstützen. Diesen Tieren geht es in der momentanen Zeit nicht gut, weil sie keinerlei Kontakte zu ehrenamtlichen Helfern, die mit ihnen Gassi gehen, haben können.

Heidi Diehl (stehend 2. von rechts) nahm die prall gefüllte Spendenkiste voller Freude entgegen und bedankte sich im Namen des Tierheims bei Schulleiter Robert Seif (sitzend) sowie der Verbindungslehrerin und Ideengeberin Sabine Mugrauer-Hartl (stehend rechts).

 

 

Mit dem Quali zum Mittleren Schulabschluss

 

(Oktober 2020)

Dass man mit dem Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und einer abgeschlossenen Berufsausbildung die Mittlere Reife in Form des so genannten Qualifizierenden Bildungsabschlusses erreichen kann, zeigte auf beeindruckende Art Erkan Arslan. Als Externer legte er im vergangenen Schuljahr mit dem Traumschnitt von 1,0 die Prüfungen zum Qualifizierenden Schulabschluss an unserer Schule ab. In Verbindung mit dem Abschlusszeugnis seiner Berufsausbildung konnte ihm Schulleiter Robert Seif voller Anerkennung das Zeugnis zum Qualifizierenden Bildungsabschluss überreichen. Damit hätte Herr Arslan nun z.B. die Möglichkeit, mit Hilfe einer weiteren schulischen Ausbildung sein Abitur abzulegen.

 

 

Medienkompetenz in Zeiten von Coroana

Medienpädagoge stärkt die Schüler im Umgang mit neuen Medien und gibt wertvolle Tipps

 

(17.11.2020)

Gerade in Zeiten von Corona dreht sich alles um Digitalisierung, neue Medien und Internetplattformen für das Homeschooling.

 

Auch mit Begrifflichkeiten wie Medienkompetenz, Datenschutz und Schwierigkeiten mit Cybermobbing, Cookies usw. sind nicht nur die Jugendlichen tagtäglich konfrontiert.

Der Umgang mit den digitalen Medien will und muss derzeit gelernt sein und geübt werden. Deshalb durften sich die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen jeweils 2 Schulstunden mit dieser wichtigen und brandaktuellen Thematik befassen.

Bei dem „Kujo-Konzept“ (Kinder und Jugendliche online) handelt es sich um ein medienpädagogisches Konzept, das die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Internet stärken, die Gefahren und Grenzen aufzeigen und vor allem zur Selbstreflexion des eigenen Konsums anregen soll.

 

Unter Einhaltung aller Hygienevorschriften und Abstandsregeln, d. h. dieses Mal leider nicht in Form eines Workshops, sondern durch verschiedene Vorträge, brachte der kompetente  Referent Patrik Stemmer den Jugendlichen die verschiedenen Inhalte einfühlsam, altersgerecht, mitreißend und anschaulich näher.

 

So beschäftigte sich die 5. Klasse in dem Modul „Geheimagent- Privatsphäre auf Instagram, Google und Co.“ u.a. mit dem Umgang der eigenen Daten und deren Freizügigkeit, ebenso wie mit der Verwendung von Passwörtern mit dem Tenor „Meine Daten gehören mir, und ich bin selbst dafür verantwortlich“.

Im 2. Modul „Funkturm- Spiele, Smartphones, Sendepause“ das die 6. Klasse bearbeitete, wurde über verschiedene Apps, die Motivation diese zu kaufen und Werbung im Internet ebenso gesprochen, wie über Ortungsdienste, mobile Games und die Verbreitung von Daten, z.B. durch WhatsApp. Auch eine Selbstreflexion der eigenen Handynutzungszeiten erfolgte.

Die 7. Klassen befassten sich im 3. Modul „Goldene Plätzchen-Cookies, Werbung und die Anonymität“ mit den versteckten und verborgenen Funktionen des Internets, Internetwerbung oder auch Freundschaftsvorschlägen. Der Leitgedanke aus dieser Einheit hieß „Ich hinterlasse Spuren im Internet und bin vorsichtig“.

„Justitia- Deine Rechte im Internet“ hieß das 4. Modul mit dem die 8. Klassen arbeiteten. Fragestellungen wie: Cybermobbing, wo kommt es vor und was kann ich dagegen tun? wurden u.a. bearbeitet. Der Gedanke, der sich bei den Schülern verfestigen sollte lautete: „Auch im Internet gelten Rechte für dich und auch für andere“.

Der Referent schaffte es auf eine packende Art und Weise die Schüler für diese brandaktuelle Thematik zu begeistern und konnte ihnen viele wichtige Grundlagen näherbringen.

 

Die Veranstaltung wurde durch die Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert und dankenswerterweise vom Suchtpräventionsverein Deggendorf bezuschusst.

 

Gemeinsam sind wir stark!

 

(30.09.2020)

 

Deggendorf: Aktive Schülermitverantwortung gelebt an der Mittelschule Theodor Heuss

 

Auch wenn das Schulleben durch „Corona“ erschwert wird, ist es uns als Schule sehr wichtig, den Klassensprechertag auch dieses Schuljahr an der Mittelschule Theodor Heuss durchzuführen. Die neu gewählten Klassensprecher der Klassen 5 bis 9 sollten trotz der aktuell schwierigen Situation die Chance erhalten, eine Zusatzausbildung zu erwerben. Die Teilnahme am Klassensprechertag soll den Klassensprechern nicht nur helfen, der anspruchsvollen Aufgabe ihres Amtes gerecht zu werden, sondern ihnen auch für das spätere Leben von großem Nutzen sein.

Da es sich um gemischte Schulklassen handelt, wurde auf die Einhaltung der Hygienerichtlinien großen Wert gelegt. So fand dieser Tag in der Turnhalle statt, wo der vorgeschriebene Mindestabstand ohne Probleme eingehalten werden konnte. Auch beim Konzept der erlebnispädagogischen Übungen, Spiele und der Umsetzung der Schülersprecherwahl konnten die Hygienestandards bedenkenlos eingehalten werden.

Durchgeführt und organisiert wurde dieser Klassensprechertag von Frau Andrea Hahn, Frau Julia Reicher, beide Jugendsozialarbeiterinnen an der Mittelschule Theodor Heuss. Unterstützt wurden die beiden durch Frau Sabine Mugrauer-Hartl, die bereits langjährige Erfahrung als Verbindungslehrkraft hat und auch dieses Schuljahr erneut in das Amt gewählt wurde.

Vor der spannenden Schülersprecherwahl fand eine intensive Kennenlernphase zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Klassen statt. Hierzu wurden sog. „Ice-Breaker“ genutzt. Diese Teambildungsspiele werden genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich besser kennenzulernen, die Stimmung zu lockern und einfach „das Eis zu brechen“. Gleichzeitig machen solche Spiele wie „Wollknäul“ oder „time`s up“ den Schülern erfahrungsgemäß viel Spaß und bringen Schüler ohne große Hemmschwelle miteinander in Kontakt.

Bei der anschließenden Kooperationsübung „Puzzlebau“ konnte gut beobachtet werden, wer von den Klassensprechern aktiv Lösungsvorschläge macht, sich auf konstruktive Weise in das Team einbringt und damit eine mögliche Leitungsrolle übernehmen kann. Diese Übung diente dazu, dass sich die Schüler besser kennen lernen, einen gegenseitigen Eindruck voneinander gewinnen und am Ende des Tages die Vertreter der gesamten Schülerschaft, nämlich die Schülersprecher, wählen.

Den Höhepunkt des Tages stellte die Schülersprecherwahl dar. In nur einem Wahlgang wurde der Schüler Dominik Rüffer (9gtk) eindeutig als erster Schülersprecher gewählt. Weiter wurde Müberra Dogan (9gtk) als zweite und Joelina Deg (9b) als dritte Schülersprecherin ins Team gewählt.

Zum Programm des Klassensprechertages gehörte auch die Vermittlung von rechtlichen Grundlagen, die mit dem Amt eines Klassen- und Schülersprechers verbunden sind.

So lernten die Vertreter der Klassen die Rechte und Pflichten des Klassensprecheramtes, der SMV, der Schülersprecher und des Verbindungslehrers kennen.

Als Abschluss des Tages wurden noch zahlreiche Projektideen der SMV für das laufende Schuljahr gesammelt und geplant. Die Schüler waren sehr motiviert und hatten trotz der Hygiene- und Abstandsregeln viele tolle und kreative Ideen.

Wie in den vergangenen Jahren wurde auch in diesem Schuljahr die Finanzierung des Klassensprechertages durch die Stadt Deggendorf übernommen.