Kickerturnier parallel zur Fußball-WM

 

 Wie bereits in den vorigen Jahren organisierte die Jugendsozialarbeit an Schulen ein Kickerturnier für die Unterstufe. Nach spannenden und harten Wettkämpfen, passenderweise parallel zur Fußball-WM, konnten schließlich zum Schuljahresende die heiß ersehnten Urkunden und Medaillen den verdienten Siegern überreicht werden.

In der Unterstufe gewannen Khalil Khaled und Ojak Abdul, Klasse 6b, den 1. Platz, gefolgt von Riedl Marco und Kahraman Muhammed (5a) auf Platz 2. Die Bronzemedaillen der Unterstufe erhielten die Schüler Mahlis Mahmood und Shaghala Mahmoud, ebenfalls aus der Klasse 6b.

Obwohl bei dem jährlichen Kickerturnier der Spaß im Vordergrund steht, haben alle Teilnehmer strenge Spielregeln einzuhalten, die auch im Schuljahr 2017/18 wieder von kompetenten Schiedsrichtern der SMV überwacht wurden.

 

 

Aufklärung und Information durch die Polizei

 

(17.07.2018)

Im Rahmen der Präventionsarbeit an der MS Th. Heuss informierte Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier die beiden achten Klassen der Mittelschule Theodor Heuss über die Sucht nach Drogen und ihre möglichen Auswirkungen, vor allem aus strafrechtlicher Sicht.

Zu Beginn des Vortrages wurden den Schülern zunächst die verschiedenen Suchtstoffe, wie stoffgebundene und ungebundene Süchte, sowie legale und illegale Drogen vorgestellt. Legale und allseits bekannte Drogen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente seien laut dem Polizeihauptkommissar in der Gesellschaft integriert und im Gegensatz zu den illegalen Drogen nicht strafbar.

Sehr am Herzen lag Herrn Reithmeier auch das Thema Konsum von Kräutermischungen. Durch neue gesetzliche Grundlagen sei der Konsum dieser Kräutermischungen nun ebenfalls verboten. Außerdem sei der Konsum aufgrund der verschiedenen synthetischen Inhaltsstoffe keinesfalls ungefährlich.

Ebenso wurden die Schüler darüber informiert, dass nicht nur der Besitz, sondern auch der Erwerb von Betäubungsmitteln strafbar sei. Die Grenzen der Legalität sind dabei immer wieder Thema und beschäftigen die Jugendlichen sehr. Vor allem im Hinblick auf die Beantragung einer Fahrerlaubnis könne man bei nachgewiesenem Drogenkonsum aber auch Alkoholmissbrauch enorme Schwierigkeiten bekommen. Dabei macht der Polizeibeamte nochmals deutlich klar, dass bei jedem nachgewiesenen Drogen- oder Alkoholmissbrauch durch die Polizei Meldung bei der Führerscheinstelle gemacht wird und die Fahrerlaubnis deswegen auch entzogen werden kann.

Eine Power-Point-Präsentation machte den Vortrag für die Jugendlichen noch anschaulicher und brachte ihnen die verschiedenen Themen etwas näher. Besonderen Eindruck hinterließen Vorher-Nachher-Fotos von Meth-Konsumenten, die Hr. Reithmeier aufgrund der aktuellen Lage zur Aufklärung über die Droge und deren Konsumfolgen benutzt. Dabei sind in kürzester Zeit der körperliche Verfall und extreme Alterungsprozesse zusehen, wie z.B. extreme Hautprobleme oder aufgrund der mangelnden Hygiene verfaulte und ausgefallene Zähne. Diese Bilder sollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie schnell man in die Abhängigkeit gerät und die Bedürfnisse wie Hunger, Durst und körperliche Hygiene völlig hinten anstehen, da nur noch der „Stoff“ und dessen Beschaffung im Vordergrund stehen.

In den Abschlußrunden zeigten sich die Jugendlichen u.a. sehr überrascht über die hohe Anzahl der Suchtkranken und die gravierenden Auswirkungen bestimmter Drogenarten. Viele Schüler gehen davon aus, dass die meisten Drogenopfer durch illegale Drogen sterben und zeigen sich sehr erstaunt über die viel höheren Zahlen von Todesfällen durch Medikamentenmissbrauch, Alkohol oder Nikotin.

Zum Schluss appellierte der Polizeihauptkommissar nochmal an die Schülerinnen und Schüler den verschiedenen Versuchungen zu widerstehen und sich zu trauen auch „Nein“ zu sagen, denn derjenige, der nicht alles mitmache, sei eigentlich der Starke, zeige Mut und Selbstbewusstsein. Kein Problem kann groß genug sein um zu Drogen greifen zu müssen. Aber vor allem bleibt das Problem bestehen, auch wenn der Drogenrausch nachlässt.

Die Schüler und Schülerinnen folgten dem Vortrag äußerst interessiert, stellten dem Polizisten immer wieder viele und auch detaillierte Fragen, so dass eine rege Diskussion entstand.

Die Veranstaltung im Rahmen der Suchtprävention an der MS Th. Heuss wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert.

 

 

Präventionsvortrag "Gefahren und Bedrohungen im Internet"

 

(16.07.2018)

 

Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Schuljahr ein voller Erfolg war, wurde Polizeihauptkommissar Günther Nebel der Polizeiinspektion Deggendorf auch in diesem Schuljahr wieder eingeladen.

Wie schütze ich mein Handy? Wer weiß was über mich? Was ist verboten?

Auf all diese und noch viel mehr Fragen, ging der Referent ausführlich ein.

Herr Nebel, der in der Aula für jeweils zwei 5. und 6. Klassen einen 3-stündigen Vortrag hielt, klärte die Schülerinnen und Schüler sehr ausführlich über die Gefahren des Internets auf. „Es geht im Internet nur um Daten!“, so der Polizist. Mit einer anschaulichen Power-Point-Präsentation und verschiedenen Videos, gab er ganz praktische Tipps zum Schutz von Handy und PC. Mit verschiedenen Virenschutz-Apps und z. B. einem Passwortmanager lassen sich die Geräte gut vor Übergriffen schützen.

Die Kinder hatten zwar ein sehr beachtliches Wissen über die neuen Medien und deren Nutzung, über die einhergehenden Gefahren, waren sie sich allerdings größtenteils nicht im Klaren. Auch, dass viele Apps einfach auf Fotos, das Mikro oder die Kamera zugreifen, war ihnen nicht bewusst. Die gewonnen Daten werden verkauft und für Werbezwecke benutzt. Nur so können viele Apps kostenlos angeboten werden.

Auch die Themen Cybermobbing, Cybergrooming und Sexting wurden angesprochen.

„Das Internet vergisst nichts und weiß bei entsprechender Einstellung immer, wann du wo bist…!“ so Hr. Nebel. Er thematisierte schließlich auch noch den Bereich Straftaten und Gesetze. Z.B. sei das Herstellen und Verbreiten von Gewaltdarstellungen ebenso verboten, wie das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen von pornographischem Bildmaterial an unter 18-jährige. Sehr interessant war auch, dass Jugendliche unter 14 Jahren zwar strafunmündig sind, aber unter gewissen Umständen trotzdem zivilrechtliche Schadensersatz- oder Schmerzensgeldforderungen geltend gemacht werden können.

Die Schülerinnen und Schüler folgten dem sehr interessanten, anschaulichen Vortrag äußerst gespannt. Sie stellten viele Fragen und erfuhren jede Menge hilfreiche Anregungen und Tipps für den Alltag.

Die Veranstaltung im Rahmen der Präventionsarbeit der MS Theodor Heuss wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert.

 

 

 

"Tom und Lisa" - ein Präventionsprojekt für die 8. Klassen

 

(16.07.2018)

Im Rahmen der Suchtprävention konnte kürzlich „Tom und Lisa“ für die beiden 8. Klassen angeboten werden. Hierbei handelt es sich um einen Präventionsworkshop zum Thema Alkohol, der aus zwei Modulen besteht. Das ambulante Suchtpräventionsteam, vertreten durch Elisabeth Jockwitz, Yvonne Breuer und Angelika Pagany war an zwei Tagen an der Mittelschule zu Gast.

Im ersten Teil ging es um Wissen rund um das Thema Alkohol. Die Schülerinnen und Schüler wurden über die Gefahren von Alkohol und dessen Wirkung ebenso informiert, wie über das geltende Jugendschutzgesetz und die Folgen des Konsums für den eigenen Körper, evtl. Problemen bei der Erlangung der Fahrerlaubnis oder Haftpflichtschäden. Die Jugendlichen, die kein Interesse an Alkohol haben, sollten gestärkt werden. Andererseits ging es aber auch darum, dass die Jugendlichen gut informiert ihre eigenen Entscheidungen treffen und Verantwortung für sich, aber auch für ihre Freunde übernehmen. Gründe für riskanten Alkoholkonsum unter Jugendlichen sind meist altersbedingte Risikobereitschaft, Neugier, Unerfahrenheit und Gruppendruck, u.a. beim Wetttrinken oder bei Trinkspielen.

Deshalb wurde im zweiten Teil ein Planspiel mit den Jugendlichen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler sollten selbst eine Party planen, welche eigentlich ohne Alkohol stattfinden sollte. Die Vor- und Nachteile einer Feier ohne Alkohol wurden diskutiert. Schließlich schmuggelte doch ein Gast heimlich Alkohol ein und ein Jugendlicher brach betrunken zusammen. Nun stellte sich die Frage, was zu tun sei. Wie kann man im Notfall konkrete Hilfestellung leisten und richtig reagieren? Wer übernimmt Verantwortung und steht für seine Freunde ein? Diese sehr wichtigen und richtigen Vorgehensweisen wurden besprochen.

Außerdem durften die Schülerinnen und Schüler mit der Rauchbrille, die 1,3 Promille simuliert, verschiedene Dinge, wie eine Linie langlaufen, einen Schlüssel in ein Loch stecken usw. ausprobieren.

Ergänzend zu diesem Workshop für die Jugendlichen bekamen auch alle Eltern einen kleinen Ratgeber zum Umgang mit dem Thema Alkohol und der Bitte jede Gelegenheit wahrzunehmen mit den eigenen Kindern dieses Thema anzusprechen, bevor etwas Negatives vorfällt. Die Kinder hatten zusätzlich noch die Aufgabe, ein Interview mit ihren Eltern durchzuführen.

Dieser Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V..

 

 

 

Die Ganztagesklassen auf den Spuren des „Wilden Westens“

 

(Juli 2018)

 

Gemeinschaftsförderne und abwechslungsreiche Tage erlebten die Schüler und Schülerinnen der MS Theodor Heuss in der Westernstadt Pullman City.

Das breit gespannte Programm sorgte für einen sehr kurzweiligen und erlebnisreichen dreitägigen Aufenthalt.

Am ersten Tag standen eine Führung durch das ganze Areal und eine fantastische „American History Show“ auf dem Programm, die Einblicke in die amerikanische Geschichte von der Entdeckung bis zum Krieg der Nord- gegen die Südstaaten brachte.

Unvergesslich war dabei auch eine Zaubershow, in der zwei Schüler der MS Theodor Heuss zu Hauptdarstellern auf der Bühne wurden. In einem Westernparcours durften dann neben den Schülern auch die Lehrer sportliche Höchstleistungen zeigen.

Am folgenden Tag standen eigene Aktivitäten im Vordergrund. Viel Energie und Tatendrang legten die Kinder beim Goldwaschen, Bogenschießen und auf dem Abenteuerspielplatz an den Tag. Ein Highlight der anderen Art war vor der Hudson Bay Taverne geboten. „Longtime Turtlewoman“ (den Namen erhielt sie von einem indianischen Medizinmann) erzählte Geschichten aus dem Indianerleben und vermittelte den Zuhörern Achtsamkeit und Respekt gegenüber der Natur und vor allem auch gegenüber den Mitmenschen. Ein Glücksstein und ein ganz persönlicher Wunsch der Schamanin an jeden einzelnen machte diese zu einem unvergesslichen Erlebnis. Lagerfeuerromantik kam dann auf, als statt des Abendessens im Saloon am eigenen Lagerplatz gegrillt wurde.

Nach so vielen Eindrücken waren sich am Ende alle Teilnehmer einig: Viel zu schnell vergingen die Tage und man möchte gerne noch bleiben, zumal während des ganzen Aufenthaltes die Verpflegung hervorragend war und sich die Organisation durch die „City-Leitung“ optimal zeigte.

So hieß es zum Abschied: „Wir kommen gerne wieder.“

 

 

Starke Leistungen beim 2. Osterhofener Park-Lauf

 

07.07.2018

 

Wiederum beteiligte sich die MS Theodor Heuss an einem Laufevent, dass der Laufverein Deggendorf durchführte. In diesem Jahr fanden sich erneut recht bald 22 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Jahrgangsstufe die am Park-Lauf in Osterhofen teilnehmen wollten.

Die Freude und Aufregung vor dem Lauf waren groß. In zwei Altersklassen aufgeteilt starteten die Mädchen und Jungen entsprechend ihren Jahrgängen über die 1 km- sowie 4 km-Laufdistanz. Auf und neben der Strecke wurden die Kinder von ihren Lehrkräften Konrektorin Sylvia Fleder und Lehramtsanwärter Christopher Stern begleitet. Auch zahlreiche Eltern feuerten die Kinder kräftig an. Und so erreichten alle Teilnehmer erschöpft, aber sehr stolz über die eigene Leistung, das Ziel. Besonders erwähnenswert sind dabei die Leistungen von Dominik Rüffer und Jasmin Stelzl, welche sich über den 2. und 3. Platz in ihrer Altersklasse freuen durften.

Ein sehr großer Dank gilt der Firma IFB Eigenschenk GmbH, welche die Teilnahme am Lauf durch ihre finanzielle Unterstützung erst möglich machte. Das Unternehmen übernahm für die Schülerinnen und Schüler die Patenschaft, entrichtete für alle die Startgebühr und stellte die Laufshirts zur Verfügung. Zudem gilt der Dank der Stadt Deggendorf, welche die Kosten für den Bustransport der einzigen teilnehmenden Schule aus dem Stadtgebiet bereitwillig übernommen hatte.

 

 

Einzigartiges Filmprojekt

 

„Ich habe echt viel gelernt.“, „Es war cool. Schade, das es jetzt erst Mal vorbei ist.“, „So anstrengend, aber es hat sich gelohnt.“

Dass Filmen nicht gleich Filmen ist hat die Klasse 8 b der Mittelschule Theodor Heuss ziemlich schnell gemerkt. Sie haben im Rahmen ihrer AG „Digitale Kamera“ unter Leitung von Frau Penzkofer einen Film gedreht und bearbeitet und dabei einen tiefen Einblick in die Kunst des Filmens erhalten.

Das Projekt, welches von dem Experten und Kameramann Elmar Hildebrand professionell und mit großem Engagement begleitet wurde, erstreckte sich über das gesamte Schuljahr.

Beim ersten Kontakt mit der dafür extra angeschafften Profikamera zeigte sich gleich, richtig Filmen kann nicht jeder. Im Gegensatz zu einem Handyvideo spielt man hier in einer anderen Liga. Dabei wechselten sich Theorie- und Praxisarbeit ab.

Die Schüler/innen lernten dabei sowohl den Umgang mit der Kameratechnik, die Bildbearbeitung mit Photoshop und den Filmschnitt mit Adobe Premiere Pro, als auch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des szenischen Aufbaus und der Dramaturgie kennen und anwenden.

Fachübergreifend wurde zeitgleich an einer Idee zur filmischen Umsetzung in Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch (Klassenleitung Frau Mugrauer-Hartl) Kunsterziehung und Ethik gearbeitet.

Dies erforderte von den Schülern und Schülerinnen ein hohes Maß an Ausdauer, Teamfähigkeit, Konzentration und Kreativität. Jede Sitzung aufs Neue.

Doch es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Am Ende konnten alle vier Teams einen Kurzfilm zum Thema „Das Ich – jenseits der Maske“ präsentieren, der mit seiner Botschaft überzeugt.

 

 

Klasse 6b schreibt an Kate und William

 

(Mai 2018)

 

Im Rahmen des Englischunterrichts schrieben die Kinder der 6. Klasse ein Gratulationskarte auf englisch an die Duchess und den Duke of Cambridge.

Sie gratulierten mit selbstgebastelten Karten und individuell gestalteten Texten zur Geburt des neugeborenen Prinzen Louis.

Dabei wurde nicht nur die fremde Sprache geübt, sondern auch die Technik des Briefeschreibens wiederbelebt.

Anschließend gingen alle stolz zum Briefkasten um die Grüße auf die weite Reise zu schicken.

Wird es eine Antwort geben ? Ja, das werden wir sehen !

 

 

Suchtpräventionsworkshop „Meine Gefühle brauchen keine Drogen“

an der MS Th . Heuss

 

(20.04.2018)

 

In einem Workshop mit dem Titel „Meine Gefühle brauchen keine Drogen“, durchgeführt vom Sozialpädagogin Stefanie Hutter vom Betreuungsverein 1zu1, befassten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden 7. Klassen mit dem Thema Sucht.

Mit Hilfe eines „Suchtsackes“ wurde zuerst der Umgang mit ganz alltäglichen Dingen, wie Schokolade, Kaffee, Vitamintabletten angesprochen. Die Jugendlichen sollten hiermit an die Thematik herangeführt werden und über ihre eigenen bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit Sucht erzählen.

Im Anschluss wurde auf die Frage: „Was ist Sucht?“ geklärt und näher darauf eingegangen.

Anschließend wurden Verhaltensweisen thematisiert, die in eine Abhängigkeit führen können. Dabei wurde deutlich, dass es immer dann gefährlich wird, wenn der Konsum eines Genussmittels bzw. die Benutzung des Smartphones oder die Verhaltensweise des „Shoppens“ zweckentfremdet wird, etwa um negative Gefühle, wie z.B. Langeweile, Stress oder Kummer zu vertreiben.

Zuletzt berichtete noch ein ehemaliger Drogenabhängiger von seinem Leben und seinen Erfahrungen und stand den Schülern für verschiedenste Fragen zur Verfügung.

Die Jugendlichen arbeiteten sehr motiviert im Workshop mit und konnten viel dabei lernen.

Die Veranstaltung im Rahmen der Suchtprävention wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V..

 

 

 

„Voll die Party“ in der 9. Klasse

 

(02.03.2018)

 

Das Planspiel mit dem passenden Namen „Voll die Party“, welches im Rahmen der Suchtprävention stattfand, wurde Anfang März in der 9. Klasse durchgeführt.

So recht konnten sich die 14 – 16-jährigen Schülerinnen und Schüler nicht vorstellen, was da in diesen vier Schulstunden auf sie zukommen würde. Eine Party, mit Alkohol, an der Schule?

Tatsächlich wurden sie Jugendlichen im 1. Teil der Veranstaltung von Herrn Stefan Hausinger allgemein in die Thematik Konsum- und Risikoverhalten einführt. Die Regeln des Planspiels wurden ausführlich erklärt und der Raum entsprechend vorbereitet. Jeder Schüler erhielt eine Rolle, die er anhand von Profilkarten, Konsequenzkarten und Chips recht kreativ in den verschiedenen Bereichen, wie der Bar, dem Krankenhaus, zu Hause etc. ausleben konnte. Das Planspiel bzw. die Simulation konnte nun beginnen. Die Schülerinnen und Schüler spielten ihre Rollen sehr intensiv und testeten die Grenzen voll aus. Die Simulation der Party ermöglichte das konkrete Erleben einer sozialen Situation aus dem Blickwinkel einer bestimmten Rolle, welche sie durch das Ziehen einer Spielkarte zufällig erhielten. Statt Alkohol erhielten sie an der Bar Chips und wurden mit den entsprechenden Konsequenzkarten, also den Folgen ihres Konsums, z. B. „dicker Kopf am nächsten Morgen, Besuch im Krankenhaus oder auf der Polizeiinspektion“, konfrontiert.

Anschließend erfolgten eine mündliche und schriftliche Auswertung der erlebten Erfahrungen und die Reflexion. Der Bezug zur Realität wurde hergestellt und vor allem die negativen Konsequenzen, wie Alkoholvergiftungen, Unfälle, Gruppenzwang etc. konkret besprochen. Rechtliche und gesellschaftliche Grenzen waren ebenso Themen, wie die Fragen „Wie hast du dich dabei gefühlt? Was würdest du in der Realität anders machen? Was kann der Einzelne selbst beeinflussen? Was hast du aus der Simulation gelernt?“.

Insgesamt kam das Planspiel bei den Jugendlichen sehr gut an und erzielte durch den nahen Realitätsbezug einen großen Lerneffekt. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich über die Wirkung des sozialen Drucks in Bezug auf ihren Alkoholkonsum ebenso bewusst werden, wie über die möglichen Risiken und Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums. Außerdem wurden sie zur Situation für die „Nichttrinker“ oder Freunde, die keinen oder wenig Alkohol vertragen, sensibilisiert und es sollte eine Umdeutung und Stärkung der Nichttrinkerrolle erfolgen.  

Durch das aktive Spiel wurden die Zusammenhänge und Folgen des übermäßigen Konsums sehr deutlich. Die Konsequenzen konnten umgehend besprochen und Lösungsstrategien und Änderungsansätze erarbeitet werden.

Der Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule dankenswerterweise durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V..

 

 

Impressionen vom Faschingsdienstag

 

 

 

Viele offene Fragen zum Thema Sexualität und Liebe!

 

 (08.02.2018)

 

Für die achten Jahrgangsstufen fand auch in diesem Schuljahr wieder jeweils eine sexual-pädagogische Veranstaltung durch die Schwangerschaftsberatungsstelle des Landratsamtes statt.

Die Diplomsozialpädagoginnen Marlies Falk und Monika Hölzl kamen dankenswerterweise an die Mittelschule und besuchten die beiden achten Klassen für einige Stunden. Nach wie vor fällt es vielen Jugendlichen und Erwachsenen immer noch schwer, offen über Sexualität zu reden. Für Probleme und vor allem dringende Fragen gibt es häufig keine adäquaten Ansprechpartner. Sexualerziehung ist daher ein sehr wichtiges Thema für die Schule.

Neben Information über biologische Fakten, Verhütungsmittel und –methoden und deren Wirkungsweisen, sei die unterstützende Begleitung der Jugendlichen in ihrer Entwicklung von Einstellungen und Verhaltensweisen notwendig.

Um freier sprechen zu können, wurden die Klassen jeweils in Jungen- und Mädchengruppen aufgeteilt. In beiden Gruppen wurden die weiteren Themenbereiche Beziehung und "Das erste Mal" bearbeitet. Außerdem befassten sich die Gruppen mit den körperlichen Veränderungen von Jungen und Mädchen während der Pubertät.

Ein sehr großer und überaus wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war die Klärung der zahlreichen offenen Fragen der Schüler. Diese wurden bereits vorab gesammelt und schließlich alle zur Zufriedenheit der Jugendlichen beantwortet.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch Jugendsozialarbeit an Schulen.

 

 

Fit für die Bewerbung

Schüler trainieren für ihre Bewerbung

 

(01.02.2018) 

 

Die Schüler der Klassen 8a und 8b waren voller Konzentration bei der Sache, als Fr. Avci (AOK Deggendorf) im Rahmen einer Doppelstunde zum Thema „Beruf und Bewerbung“ informierte.

Zu Beginn des Bewerbungstrainings wurde thematisiert, was bei der Berufswahl wichtig sei. Freude an der Arbeit sei laut Fr. Avci ebenso wichtig wie die Überlegung, durch die Arbeit später einmal den Lebensunterhalt sicherzustellen.

Anschließend wurden die Inhalte einer schriftlichen Bewerbung besprochen und häufige Fehler in Bewerbungsschreiben thematisiert. Außerdem wurde geklärt, was alles in einer Bewerbungsmappe enthalten sein sollte.

Eine gängige Form der Auswahl von Bewerbern sei auch ein Einstellungs- und Eignungstest. Diese bieten den Firmen die Möglichkeit die besten Bewerber herauszufiltern.

Fr. Avci lobte die Schüler schließlich für ihr Engagement und Interesse.

Im Herbst wird sie die Klasse nochmals besuchen und den zweiten Teil des Bewerbungstrainings durchführen. Dann soll das Thema Vorstellungsgespräch in Theorie und Praxis mit den Schülern bearbeitet und eingeübt werden.

Die Planung der Veranstaltung übernahm die Jugendsozialarbeit an Schulen.

 

 

RÖMER - RÖMER - RÖMER : Römer-Museum QUINTANA /Künzing

 

(12.12.2017)

 

Im Rahmen des GSE Unterrichts fuhren die Klassen 6a/6b mit den Lehrkräften Wollinger und Karro nach Künzing. Im Museum lernten die Schüler und Schülerinnen viel über das ehemalige Römerkastel.

Um 90 nach Christus wurde das römische Hilfstruppenkastell Quintanis in Künzig gegründet. Seine durch eine starke Außenmauer geschützte Innenfläche von ca. zwei Hektar bot einer Besatzung von 500 Mann inclusive einer Abteilung von 120 Reitern Platz.  Reiter und Fußsoldaten sicherten den Limes, den nördlichen Grenzwall des römischen Imperiums Die Soldaten bekamen vegetarische Kost und lebten in einfachen Unterkünften. Ihre Rüstung war sehr schwer, aber sie schützte ihr Leben im Kampf. Die Männer mussten ihre Ausrüstung selber bezahlen und pflegten sie deshalb sorgfältig. Ein Modell eines Teils des Kastells gibt Einblick in Verwaltungsgebäude, Hospital, Soldatenunterkünfte und Pferdeställe.

Verschiedene Metall-Hortfunde zeigen nicht nur eine große Auswahl an originalen Waffen und Geräten, sondern erzählen auch die Geschichte vom gewaltsamen Ende des Kastells in der Mitte des 3.Jahrhunderts nach Christus: Sie wurden als Beutestücke aus Überfällen von Plünderern vergraben.

Nicht nur das Militärwesen, sondern auch den Alltag spiegeln die Exponate aus Kastell und umgebenden Lagerdorf: Spielsteine, Schmuck und Schreibgriffel, einfaches Gebrauchsgeschirr.

Einen besonderen Schatz des Museums stellen die Militärdiplome dar, die einem nichtrömischen Soldaten der römischen Hilfstruppen nach 25 Jahren Dienstzeit das römische Bürgerrecht und das Eherecht verliehen

Nach bzw. vor der Führung bastelte die eine Gruppe einen Lederbeutel und die andere Gruppe ritzte Gläser mit römischen Mustern.

 

 

Der heilige Nikolaus zu Besuch

Alle Schülerinnen und Schüler fieberten auf diesen Tag ganz besonders hin. Bereits einige Tage im Voraus wurde ihnen mitgeteilt, dass sich am 6. Dezember ein ganz besonderer Gast einfinden werde. Und in der Tat: der heilige Bischof Nikolaus machte Halt an der Schule und hatte für jedes Mitglied der Schulfamilie, ob klein oder groß ein besonderes Geschenk dabei. Nämlich eine Nikolausfigur (keinen Weihnachtsmann) aus fair gehandeltem Kakao.

Wie es sich für den Nikolaus aus gehört, wusste er über die guten und schlechten Seite jeder Klasse Bescheid und nahm auch so einige Versprechen ab. Ob diese auch eingelöst werden, wird sich im nächsten Jahr herausstellen. 

 

 

Gemeinsam in den Advent

Grundschule Theodor Eckert und Mittelschule Theodor Heuss brachten sich in Weihnachtsstimmung

 

(30.11.2017)

 

Rund 500 Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Freunde der beiden Schulen am Pandurenweg trafen sich bei herrlichem Wetter zu einer abendlichen Einstimmung. Begrüßt wurden sie von den beiden Schulleitern Heidi Wagner-Geiger und Robert Seif. In ihrer kurzen Ansprache wiesen sie auf die Bedeutung des Advents und des Wartens hin. Frau Helma Endl stellte anschließend die Ugandahilfe, welche sie mit ihrem Mann vor vielen Jahren  mitinitiiert hatte, vor und wies darauf hin, dass die Mittelschule bereits seit 13 Jahren die Patenschaft für wechselnde junge Leute in Uganda hat. Nach einer Darbietung der Percussiongruppe der Grundschule unter der Leitung von Konrektor Helmut Habereder traf man sich in der festlich geschmückten Aula, wo die Klassen der Mittelschule für verschiedene Attraktionen gesorgt hatten. So wurde unter anderem Selbstgebasteltes und eigenes Spielzeug zu Gunsten des Patenkindes verkauft, weihnachtliche Popcorn und Mistelzweige waren im Angebot. Die Klinikclowns freuen sich über den Erlös aus der Versteigerung einer Weihnachtstorte. Nicht zuletzt konnten sich die Gäste in einem improvisierten Fotostudio ablichten lassen und die Bilder sofort in Empfang nehmen. Eine mobile Ukulelegruppe unter der Leitung und Mitwirkung von Hans Huber trug zur musikalischen Unterhaltung bei. In Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden, der mit einem Stand und eigenem Team auf der Feier vertreten war, verkaufte die Fairtrade-Gruppe der Schule fair hergestellte Plätzchen, die großen Anklang fanden. Wie immer sorgten die Elternbeiräte der beiden Schulen vorzüglich für das Wohl der Gäste.

Gemeinsam machte man sich nach dem gemütlichen Teil auf den Weg zur Geiersbergkirche. Schier endlos schien die Lichterschlange der kleinen und großen Gäste. Dicht gedrängt saßen und standen die Zuhörer in der Kirche, in der die Gitarrengruppen der beiden Schulen ein kleines Konzert gaben. Die music academy unter der Leitung von Alex Stern ist seit vielen Jahren ein bewährter Partner der beiden Schulen und gibt im Rahmen der Ganztagesbetreuung Instrumentalunterricht. Nicht nur bei den gemeinsamen Gottesdiensten, sondern insbesondere bei gemeinschaftlichen Schulveranstaltungen können die kleinen Künstler vor einem größeren Publikum ihr Können unter Beweis stellen. Ein Lichtertanz der Mädchen der 7. Jahrgangsstufe und zwei meditative Beiträge rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

 

 

 

 

 

 

 

„Erlebnisreiche Tage“ im Bayerischen Wald

 

In der Woche vom Montag, den 23. Oktober bis Freitag, den 27. Oktober 2017 verbrachten die 7. Klassen der Mittelschule Theodor Heuss mit ihren Klassenlehrerinnen Martina Scholz (7a) und Sylvia Fleder (7b), unterstützt durch Anna Santl, Erlebnistage in Bischofsreuth nahe der tschechischen Grenze im Bayerischen Wald.

Nach zweistündiger Busfahrt erreichten die aufgeregten 27 Schüler ihr Ziel und wurden bereits von den zwei Teamern erwartet und freundlich begrüßt. Spielerisch mussten sich die Schüler den Schlüssel erobern, um anschließend das Haus „in Besitz zu nehmen“. Nach Hausführung,  Zimmerbezug und Kennenlernspiele stand am Abend das erste Highlight an. In Anlehnung an die Fernsehsendung „Schlag den Raab“ fand der Wettbewerb „Schlag die Teamer“ statt. In den fünf Disziplinen: Teebeutelweitwurf, Begriffe raten, bottle flip, wahr oder falsch? und Kartenhaus bauen traten die zwei Teams gegeneinander an und die Schüler wurden nach knallhartem Wettkampf nur ganz knapp mit 3 zu 2  von den Teamern besiegt.

Am Dienstag wurden die Schüler in drei Gruppen aufgeteilt und im Rotationsprinzip durften sie Kistenklettern, auf Erlebnistour gehen oder in der Küche unter den Chefköchinnen Sylvia Fleder, Martina Scholz und Anna Santl als Souköche fungieren und an einem umfangreichen Menü mitkochen. So gab es einen gemischten Salat, Gemüsesticks mit Dip als Vorspeise, sieben Bleche Pizza mit diversen Belägen als Hauptspeise, Bananenmilch, Quark-Joghurtcreme mit frischen Früchten und Apfelkuchen als Nachspeise.

Die größte Herausforderung an die Motivation der Schüler stellte die 17,2 km lange Tageswanderung am Mittwoch dar. Von Bischofsreuth aus ging es über einen kurzen Abstecher in die tschechische Republik und eine idyllische Moorlandschaft nach Haidmühle in Richtung Dreisessel. Nach einer Pause an einem Wasserrad ging es weiter zur Kreuzbacher Klause. Vor Ort wurde der Begriff Klause und deren Funktion anhand von Quizfragen erklärt. Dieser Tag gestaltete sich im wahrsten Sinne des Wortes „an meine Grenzen gehen“. Zum Ausklang des Tages standen Gesellschaftsspiele auf dem Programm.

Die größte Herausforderung für die Schüler war jedoch für Donnerstag geplant. Wiederum im Rotationsprinzip und in Dreiergruppen aufgeteilt absolvierten sie Hütten bauen im Wald, Fotoprojekt und Monkey-tree-klettern. Während bei den ersten Aktionen der Kreativität keine Grenzen gesetzt waren, mussten beim Baumklettern bis zu 50 Meter Höhe überwunden werden. Einige Schüler schafften es bis ganz nach oben und sagten mit stolzer geschwellter Brust: “Ich hätte nie gedacht, dass ein Baum so hoch sein kann und ich trotz Höhenangst so hoch geklettert bin.“ Nach der Nachtwanderung und romantischem Lagerfeuer am Abend, ging es am Freitag nach einer Putzparty wieder nach Deggendorf zurück.

Eltern und Schüler erstellen Schüler-bücherei

 

(23.-27.10.17)

 

Zusammen mit Schülerinnen der 7. Klasse hat sich Frau Mandana Stelzl (Mitglied im Elternbeirat) die Aufgabe gesetzt, alle Bücher an der Schule (außer Schulbücher natürlich) zu sichten und zu katalogisieren. Erstaunt waren die Helferinnen Nikole Hahn und Jaqueline Müller aus der Klasse 7b über die große Menge an Lesestoff, der bislang auf verschiedene Orte im Schulgebäude verteilt war. Sowohl in den einzelnen Klassenzimmern als auch in der Aula standen den Kindern Bücher zum Anschauen und Ausleihen zur Verfügung. Doch dies wurde nun systematisiert und die umfangreiche Bücherei steht allen Kindern und Klassen in Zukunft zu bestimmten Zeiten zur Verfügung. Diese sollte keine Konkurrenz zur nahen Stadtbücherei darstellen (diese ist in der Auswahl konkurrenzlos!), sondern eine Ergänzung. Eine sehr umfangreiche Vorarbeit wurde von unserer Förderlehrerin, Frau Glotz, in den letzten Jahren geleistet. Auf dieser Arbeit kann nun sinnvoll aufgebaut werden.

 

Nachwuchshandwerkertag für die 6. Klassen

 

(24.10.2017)

 

Wie jedes Jahr konnten sich unsere Kinder aus den 6. Klassen in vier verschiedenen handwerklichen Bereichen selbst ausprobieren und erfahren. Dazu kamen die Inhaber von vier verschiedenen Handwerksbetrieben zu uns an die Schule, um gemeinsam mit den Mädchen und Buben einen Vormittag lang zu arbeiten.

 
 
Die Klasse M 10 besucht die Bayerische Staatsregierung
 
Einen Projekttag unter dem Motto „Lernort Staatsregierung“ durfte die Klasse M 10 unserer Mittelschule Theodor Heuss am 17.10.2017 mit ihrem Klassenleiter Werner Schwinger und der Konrektorin Sylvia Fleder in München verbringen. Nach der Begrüßung durch Frau Claudia Oertel im Kultusministerium und einer Brotzeit wurden den Schülern mögliche Wege nach dem Mittleren Schulabschluss aufgezeigt. Anschließend wurde die Gruppe durch das Ministerium geführt und konnte auch die Druckerei besuchen, in der unter hohen Sicherheitsvorkehrungen alle Prüfungen an bayerischen Schulen gefertigt werden.
Trotz wichtiger Termine empfing Herr Staatssekretär Bernd Sibler die Klasse und beantwortete ausführlich die Fragen der Schüler.
 
Nach dem Mittagessen und einem Marsch durch den Hofgarten stand die Bayerische Staatskanzlei auf dem Programm. Dort wurde die große Kuppel in dem aus steinernem Altbau und gläsernem Neubau kombinierten Gebäude bestaunt. Nach einem geführten Rundgang mit Erläuterungen über Aufgaben und Geschichte durften die Schüler im Ministerratssaal am Konferenztisch Platz nehmen. Am Vormittag saßen hier der Bayerische Ministerpräsident, seine Minister und Staatssekretäre bei ihrer wöchentlichen Kabinettssitzung. Mit vielen Informationen und neuem politischen Wissen machte sich die Gruppe nach einem kurzen Stadtbummel auf den Heimweg.
Am Ende eines langen, aber besonderen Schultages waren sich alle 25 Schüler einig, dass Lernen nicht nur in der Schule stattfinden muss und auch Spaß machen kann.
 

 

Fairtrade-Schule als gemeinsames Ziel

 

(12.10.2017)

 

Für dieses Schuljahr haben wir uns alle ein ehrgeiziges Ziel vorgenommen: Wir möchten uns am Ende des Jahres als Fairtrade-Schule zertifizieren lassen. Soziale Verantwortung für die gemeinsame Zeit in der Schule und auch für den Bereich außerhalb der Schule zu übernehmen, ist schon immer eines der Erziehungsprinzipien an der Mittelschule Theodor Heuss. Ein Beispiel hierfür ist die seit vielen Jahren stattfindende Unterstützung von Patenkindern in Uganda. Daher ist es nur konsequent, diese Haltung auch auf den Bereich des Konsums auszuweiten. Die Lehrerinnen im Fachbereich Soziales achteten schon immer auf die Grundsätze des saisonalen und regionalen Kaufens von Lebensmitteln und deren ökologischen Ursprung. Den Aspekt des fairen Ursprungsund Handels berücksichtigen sie in Zukunft nur allzu gerne, da in der Schule der geeignete Ort ist, den Kindern die Bedeutung der sozialen Verantwortung bewusst zu machen und sie dazu zu ermuntern. In der letzten morning assembly wurde der Schulfamilie von der Arbeitsgemeinschaft Fairtrade um Karin Miller und Marianne Kühbeck das Projekt vorgestellt.

Um die federführende Lehrkraft Karin Miller hat sich bereits eine Gruppe aus der Schulfamilie gebildet, die aus Schülern, Eltern und Lehrkräften besteht. Sie wollen gemeinsam das Projekt Fairtrade anpacken und zu einem Erfolg werden lassen. Einig sind sich alle Betroffenen jetzt bereits darin, dass es bei dem Bemühen nicht darum geht, sich eine Urkunde an die Wand zu hängen, sondern um eine nachhaltige Bewusstseinsänderung der Kinder und wenn möglich deren Umfeld. Denn nur aus diesem Grund strebt unsere Schule diese Ziel an und dann lohnen sich die Mühen auch, so Schulleiter Robert Seif. 

 

Neuer (alter) Elternbeirat 

 

Am 12. Oktober trafen sich die gewählten Elternbeiräte zu ihrer ersten Sitzung und es wurden die Ämter verteilt.

Herzliche Gratulation an alle und auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

 

 

Gemeinsam sind wir stark!

 

Klassensprechertag am 11.10.2017 

 

Auch heuer trafen sich die 20 frisch gewählten Klassensprecher der Mittelschule Theodor Heuss zu einem Klassensprechertag. Vor der spannenden Schülersprechwahl fand eine intensive Kennenlernphase zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Klassen statt. Außerdem beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler ausführlich und spielerisch mit verschiedenen Problemlösungsstrategien, sowie den rechtlichen Grundlagen ihres Amtes.

Der diesjährige Klassensprechertag wurde von Frau Manuela Hubert, Frau Andrea Hahn, beide Jugendsozialarbeit an Schulen, mit Unterstützung der Verbindungslehrkraft, Frau Sabine Mugrauer-Hartl, durchgeführt.

Zu Beginn des besonderen Tages für die Klassensprecher, stellten sich zunächst einmal alle Schülerinnen und Schüler vor und lernten sich und ihre Namen in einer spielerischen Runde besser kennen.

Anschließend setzten sich die Vertreter der Klassen auf praktische Art und Weise mit den Rechten und Pflichten des Klassensprecheramtes, der SMV, der Schülersprecher und des Verbindungslehrers auseinander. In einem Frage-Antwortquiz wurde das Wissen abgefragt.

Durch den gezielten Einsatz von Kennenlern-, Wahrnehmungs- und Kooperationsspielen den Tag über, sollten Berührungsängste abgebaut, die Selbst- und Fremdwahrnehmung geschult und vor allem die Teambildung als SMV unterstützt werden.

Der Kooperationscharakter der erlebnispädagogischen Spiele sollte durch vielschichtige Problemstellungen, die nur innerhalb der Gruppe gelöst werden konnten, das soziale Lernen gezielt fördern und damit den Kindern und Jugendlichen, die eine Führungsposition in der Klasse einnehmen, wertvolle soziale und emotionale Kompetenzen vermitteln.

Ziel des Seminars war es, den Klassensprechern als Leitfiguren der Klasse, Teamfähigkeit, Sozial- und Lebenskompetenzen und Vorbildverhalten zu vermitteln, die sie in der Ausübung ihrer Tätigkeit unterstützen und sich so direkt und indirekt auch auf ihre Mitschüler auswirken. Die Vertreter der Klassen erkannten, dass sie viel Verantwortung für ihre Mitschüler tragen und sich aktiv für deren Wohl einsetzen müssen.

Des Weiteren sollten sich die Mitglieder der SMV intensiv kennenlernen und somit am Ende des Tages in der Lage sein, die Vertreter der gesamten Schülerschaft, nämlich die Schülersprecher zu wählen.

Diese Wahl stellte den Höhepunkt des Tages dar. Im ersten Wahlgang wurde der M10 Schüler David Bielica eindeutig als erster Schülersprecher gewählt. Weiter wurde Rick Goldberg (9a) als zweiter und Verena Bartsch, ebenfalls M10, als dritte Schülersprecherin ins Team gewählt.

Als Abschluss des Tages wurden noch zahlreiche Projektideen der SMV für das laufende Schuljahr gesammelt.