Wir beenden das Schuljahr mit einem Sommerfest

 

(30.07.2015)

 

Schon traditionell verabschiedet sich die Schulfamilie vom "alten" Schuljahr mit einer Sportwoche. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Das Sportfest und das Fußballturnier konnten bei idealen Temperaturen durchgeführt werden, lediglich das Schwimmfest wurde auf Grund der schlechten Witterung kurzerhand vom Freibad Metten in das Ganzjahresbad elypso verlagert. Traumwetter war schließlich am letzten Tag der Sportwoche, dem Tag des Orientierungslaufes. Wie immer perfekt organisiert und durchgeführt vom OL-Team des SV Mietraching unter der bewährten Leitung von Petra Lange und ihrem Team zeigten die Schülerinnen und Schüler sehr hohen Einsatz. Hohen Respekt zollten die durchführenden "Profis" herausragenden Leistungen einzelner Mädchen und Buben.

Zeitgleich mit dem Orientierungslauf wurde das Sommerfest der Mittelschule durchgeführt, ein Fest, wie Schulleiter Robert Seif betonte "von den Kindern für die Kinder". Jede Klasse hatte eine Spielestation vorbereitet, die es zu absolvieren galt. Den Gewinnern winkten tolle Preise, die teilweise von der heimischen Geschäftswelt gespendet wurden. Das Angebot war sehr groß und die Kinder hatten nach dem anstrengenden Lauf sichtlich ihren Spaß. So galt es beispielsweise, heimische Kräuter nur durch Betasten und Riechen zu erraten, während an einem anderen Stand die Geschicklichkeit und gutes Auge gefragt waren. Für die Verpflegung der hungrigen Kinder sorgte in gewohnt souveräner Manier der Elternbeirat. So hatte die Schulfamilie am Ende des Jahres noch einmal ein schönes Gemeinschaftserlebnis, bevor es am Tag darauf um den Erhalt der Zeugnisse ging. Im Anschluss daran fand in der Aula der Schule noch die Siegerehrung der Sportwoche statt. Hierbei erhielten die Kinder ihre Urkunden für das Fußballturnier und die Bundesjugendspiele. Viel Applaus ernteten Timo Rüffer und Alexander Weber, die in der Vorwoche beim Deggendorfer Triathlon in ihrer Altersklasse gegen eine zahlenmäßig und qualitativ sehr starke Konkurrenz jeweils den ersten Platz erreichten. Auf diese Leistung ist, so Schulleiter Robert Seif, die ganze Schule sehr stolz.

Nach dem reibungslosen Ablauf, der allerdings in der Vorbereitung sehr zeitintensiv war, ist der Sportfachberater der Schule Reinhard Heinzel schon am Planen der nächsten Sportwoche in einem Jahr.









Recycling vom Feinsten

 

(Juli 2015)

 

Aus alten Landkarten, die im Unterricht nicht mehr eingesetzt werden, neue und moderne Umhängetaschen machen? Für Schülerinnen und Schüler unserer 6. Klasse kein Problem. Zusammen mit Frau Valentina Kusik, gestalteten sie nach eigenen Wünschen richtige kleine Kunstwerke. Da es sich um verschiedene Landkarten handelte, stellt jede hergestellte Tasche ein Unikat dar.

Schulleiter Robert Seif, der die Taschen eigentlich zugunsten eines wohltätigen Zweckes bei einer Schulveranstaltung verkaufen lassen wollte, gab den intensiven Bitten der Buben und Mädchen um Eigenbedarf gerne nach. "Es handelt sich schließlich um ein selbst gefertigtes Produkt, das die Kinder an unsere Schule erinnert und worauf sie stolz sind"., so der Rektor.

 

 

 

Kickerturnier beendet

 

(Juli 2015)

 

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch in diesem Schuljahr wieder ein Kickerturnier für die Unter- und Oberstufe statt. Organisiert wurde das Ganze von der Jugendsozialarbeit an Schulen.

Nach spannenden und harten Wettkämpfen konnten schließlich zum Ende des Schuljahres die heiß ersehnten Urkunden, Medaillen und Wanderpokale den verdienten Siegern überreicht werden.

In der Unterstufe gewannen Kesler Alexander und Steinbauer Rene, Klasse 5a den 1. Platz, gefolgt von Fierbeck Michael und Kravchenko Eduard (7a) auf Platz 2. Die Bronzemedaillen der Unterstufe erhielten die Schüler Gruber Tim und Oswald Patrick aus der Klasse 5b.

Bei der Oberstufe konnten sich, wie bereits letztes Jahr in der Unterstufe, wieder die Schüler Demir Erhan und Hong Hoang-Phi (M8) die Goldmedaille sichern. Den zweiten Platz erkämpften sich Schuster Hansi und Biermeier Dennis aus der Klasse 9a. Die Schüler Kronner Gordon und Winter Dominik, beide aus der Klasse M9 erkämpften sich den 3. Platz.

Natürlich soll beim alljährlichen Kickerturnier an unserer MS Theodor Heuss der Spaß im Vordergrund stehen, jedoch funktioniert ein Turnier auch nur mit strengen Regeln, an die sich alle Teilnehmer halten müssen. Auch im Schuljahr 2014/15 wurde dies wieder von kompetenten Schiedsrichtern der SMV überwacht: Weber Alexander und Adler Jenny fungierten als Schiedsrichter für die Unterstufe, auf die Oberstufenspiele hatten Dallmeier Verena und Pham Vi-Kha ein wachsames Auge.

 

Foto: Sieger der Unter- und Oberstufe gemeinsam mit Rektor Robert Seif und Jugendsozial­arbeiterin Andrea Hahn

 

 

Aufklärung durch die Polizei

 

(Juli 2015)

 

Im Rahmen der Präventionsarbeit an der MS Th. Heuss informierte Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier die beiden achten Klassen der Mittelschule Theodor Heuss über die Sucht nach Drogen und ihre möglichen Auswirkungen, vor allem aus strafrechtlicher Sicht.

Zu Beginn des Vortrages wurden den Schülern zunächst die verschiedenen Suchtstoffe, wie stoffgebundene und ungebundene Süchte, sowie legale und illegale Drogen vorgestellt. Legale und allseits bekannte Drogen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente seien laut dem Polizeihauptkommissar in der Gesellschaft integriert und im Gegensatz zu den illegalen Drogen nicht strafbar.

Natürlich bildete auch das Jugendschutzgesetz ein wichtiges und immer aktuelles Thema. Dabei wurde den SchülerInnen erklärt, dass beispielsweise das Rauchen erst ab 18 Jahren in der Öffentlichkeit erlaubt ist und ab wann ihnen der Konsum bestimmter alkoholhaltiger Getränke gestattet ist.

Ebenso wurden die Schüler darüber informiert, dass nicht nur der Besitz, sondern auch der Erwerb von Betäubungsmitteln strafbar sei. Die Grenzen der Legalität sind dabei immer wieder Thema und beschäftigen die Jugendlichen sehr. Vor allem im Hinblick auf die Beantragung einer Fahrerlaubnis könne man bei nachgewiesenem Drogenkonsum aber auch Alkoholmissbrauch enorme Schwierigkeiten bekommen. Dabei macht der Polizeibeamte nochmals deutlich klar, dass bei jedem nachgewiesenen Drogen- oder Alkoholmissbrauch durch die Polizei Meldung bei der Führerscheinstelle gemacht wird und die Fahrerlaubnis deswegen auch entzogen werden kann.

Eine PowerPoint-Präsentation machte den Vortrag für die Jugendlichen noch anschaulicher und brachte ihnen die verschiedenen Themen etwas näher. Besonderen Eindruck hinterließen Vorher-Nachher-Fotos von Meth-Konsumenten, die Hr. Reithmeier aufgrund der aktuellen Lage zur Aufklärung über die Droge und deren Konsumfolgen benutzt. Dabei sind in kürzester Zeit der körperliche Verfall und extreme Alterungsprozesse zusehen, wie z.B. extreme Hautprobleme oder aufgrund der mangelnden Hygiene verfaulte und ausgefallene Zähne. Diese Bilder sollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie schnell man in die Abhängigkeit gerät und die Bedürfnisse wie Hunger, Durst und körperliche Hygiene völlig hinten anstehen, da nur noch der „Stoff“ und dessen Beschaffung im Vordergrund stehen.

In den Abschlußrunden zeigten sich die Jugendlichen u.a. sehr überrascht über die hohe Anzahl der Suchtkranken und die gravierenden Auswirkungen bestimmter Drogenarten. Viele Schüler gehen davon aus, dass die meisten Drogenopfer durch illegale Drogen sterben und zeigen sich sehr erstaunt über die viel höheren Zahlen von Todesfällen durch Medikamentenmissbrauch, Alkohol oder Nikotin.

Zum Schluss appellierte der Polizeihauptkommissar nochmal an die Schülerinnen und Schüler den verschiedenen Versuchungen zu widerstehen und sich zu trauen auch „Nein“ zu sagen, denn derjenige, der nicht alles mitmache, sei eigentlich der Starke, zeige Mut und Selbstbewusstsein. Kein Problem kann groß genug sein um zu Drogen greifen zu müssen. Aber vor allem bleibt das Problem bestehen, auch wenn der Drogenrausch nachlässt.

Die Schüler und Schülerinnen folgten dem Vortrag äußerst interessiert, stellten dem Polizisten immer wieder viele und auch detaillierte Fragen, so dass eine rege Diskussion entstand.

Die Veranstaltung im Rahmen der Suchtprävention an der MS Th. Heuss wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert.

 

Foto:

Die Schüler der 8. Klassen gemeinsam mit Klassenleiter Hr. Staudhammer und Polizeiober­kommissar Hr. Reithmeier.

 

 

Unsere Kinder zeigen ihre Kreativität

Schüler zu Gast bei der Glaskünstlerin Doris Heindl in Frauenau.

 

(Juli 2014 - Juli 2015) 

 

Zu einem Projekt der besonderen Art reiste die Klasse im Juli 2014 in Begleitung der Lehrkräfte Ingrid Jakob und Agnes Glotz mit der Waldbahn nach Frauenau. In der Werkstatt von Glaskünstlerin Doris Heindl waren sie zu einem Glas-Kreativ-Projekt verabredet. Das bunte Glas verzauberte die Schülerinnen und Schüler vom ersten Augenblick an. Die vielseitige Glasgestalterin und Meisterin der Glas – und Porzellanmalerei führte sie in die Fusingtechnik ein. Dabei werden farbige Scherben, Krösel und Fäden auf einer Glasplatte arrangiert und dann im Brennofen bei 800 Grad verschmolzen. Ohne Vorlagen wurde frei gearbeitet, inspiriert von Farben und Formen der vorhandenen Scherben. Die angehenden „Glaskünstler“ bewiesen ihre Kreativität und fertigten mit Eifer und Hingabe Kerzenständer, Kreuze und Fensterbilder. Mit den einzelnen Bildern wurde an der Schule ein Gesamtkunstwerk gestaltet. Die verschieden großen Glasquadrate sind an einem eloxierten Gitter befestigt, das von der Firma Zaglauer Bau GmbH Plattling gestiftet wurde. Durch die Lichtdurchlässigkeit des Glases strahlen die Farben besonders intensiv und stärken das Wohlbefinden des Betrachters. Die nun vollendete Glas-Installation, die im Schulgebäude aufgehängt ist, erfreut täglich Schüler, Lehrer und Eltern.

Eine Gelegenheit, dieses Kunstwerk zu betrachten bietet sich den Deggendorfern beim Schulfest der MS Theodor Heuss am Donnerstag, 30.07.15, von 8.00 – 13.00 Uhr.

 

 

Abschlussfahrt der Klassen M9, 9a und 9b nach Sirmione/Gardasee

18. bis 22. Mai 2015

 

Montag, 18. Mai 2015
Pünktlich um 8 Uhr starteten 46 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, 9b und 9M mit ihren Klassenlehrern Herrn Hannes, Herrn Schwinger und Frau Neubauer in einem Bus der Firma Oswald zur diesjährigen Abschlussfahrt an den Gardasee.


Die Reise führte, von regelmäßigen Pausen unterbrochen, an München vorbei nach Österreich und schließlich über den Brennerpass und die berühmte Europabrücke nach Italien. Hier wurde mit jedem Kilometer auf italienischem Boden das Wetter sonniger und wärmer. An Brixen und Bozen vorbei gelangten wir schließlich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen an unser Ziel – das Garda Village in Sirmione am südlichen Gardasee.
Nach Anmeldung durch unsere Lehrkräfte bezogen wir die Bungalows, richteten uns häuslich ein und erkundeten nach dem Abendessen den Strand des nahegelegenen Gardasees. Etliche Schüler testeten die Wassertemperatur, indem sie im Uferbereich des Sees herumwateten. Schwimmen war aufgrund der nächtlichen Stunde nicht mehr möglich.

Dienstag, 19. Mai 2015
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und steigenden Temperaturen zunächst nach Sirmione und dann weiter nach Verona

Hier stand als erstes eine geführte Stadtbesichtigung auf dem Programm.

Diese begann an der Piazza Bra, wo wir mediterranes Flair atmen konnten.

Unser erstes Ziel war die weltbekannte Arena, einem um 50 n. Chr. erbauten Amphitheater. Das Bauwerk ist 138 m lang und 110 m breit und somit das zweitgrößte Amphitheater Italiens – nach dem Kolosseum in Rom. Die Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen und im Inneren befinden sich 45 Sitzreihen mit etwa 22.000 Plätzen. Hier finden im Sommer die berühmten Opernfestspiele statt.

Nachdem wir diese innen und außen besichtigt hatten, zeigte uns die deutschsprachige Stadtführerin die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Genannt seien hier unter anderem die Piazza delle Erbe, ein großer Marktplatz mit mittelalterlichen Bürgerhäusern und der Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen. Im Zentrum des Platzes thront über einem antiken Brunnenbecken die zum Symbol der Stadt gekürte „Madonna Verona“.

Von der Piazza delle Erbe waren es nur wenige Schritte zum Haus der Julia (Casa di Giulietta) mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Für die Figuren in Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ gab es keine historischen Vorbilder und somit auch keinen „echten“ Balkon der Julia. Dieser wurde in den 1930er Jahren nachträglich angebaut und war zuvor ein Teil eines Sarkophags. Es ist eigentlich ein Muss, die Brust der im Garten unter dem Balkon stehenden Julia-Statue zu berühren, da dies Glück bringen soll. Die Schüler machten im Hinblick auf die bevorstehenden Abschlussprüfungen reichlich Gebrauch von diesem Glücksbringer.

Abschließend ging es weiter zur Piazza di Signori mit dem Denkmal Dantes und zum Dom. Mittlerweile hatten die Temperaturen sommerliche 30° erreicht und so waren alle froh, dass nach der Stadtführung nun endlich Zeit zur freien Verfügung war, um sich ein schattiges Plätzchen, ein kühles Getränk oder ein erfrischendes Eis zu gönnen und anschließend noch einen Bummel durch die Läden der Fußgängerzone zu machen.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg zum Gardasee. Nach einem kurzen Boxenstopp an einem Supermarkt zur Beschaffung von Getränken und Naschereien ging es zurück in unsere Unterkunft. Rasch wurden die Einkäufe eingeräumt und es ging zum „Chillen“ ins Nachbarzimmer.

 

Mittwoch, 20. Mai 2015
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Peschiera del Garda zum Freizeitpark „Gardaland“. Unsere Lehrer hatten diesen Programmpunkt wegen der angekündigten Wetterverschlechterung von Donnerstag auf Mittwoch vorverlegt. Die riesige Anlage mit zahlreichen Fahrgeschäften und Attraktionen bot unzählige Möglichkeiten, den Tag mit Spaß und Action zu verbringen. Nachdem es mittags aufgehört hatte zu regnen, konnten wir alle hier einen unbeschwerten Tag genießen.

Am späten Nachmittag fuhren wir wieder in das Garda Village zurück, wo wir abends in Gruppen die vielfältigen Einrichtungen des Garda Villages erkundeten oder einfach bei herrlichem Sommerwetter mit einem grandiosen Blick auf den See die Seele ein bisschen baumeln ließen.


Donnerstag, 21. Mai 2015
Heute machte wir einen Ausflug zur Wallfahrtskirche Madonna della Coronna im Monte Baldo Bergmassiv.  Mit einer Höhe von 773 m ü. NN ist dies einer der höchstgelegenen Wallfahrtsorte Italiens. Zu den Besonderheiten der Kirche zählt zum einen ihre Lage und Architektur: Sie wurde teils direkt in den Fels hineingebaut, die Westwand und Teile der Nordwand der Kirche bestehen aus Felsgestein. Außerdem findet sich in der Kirche das „Standbild der Schmerzensmutter“, das von Malta aus seinen Weg in diese Kirche fand.

Auf unserem Rückweg nach Lazise machten wir noch kurz  in Costermano Halt, wo wir den deutschen Soldatenfriedhof besuchten. Hier fanden ca. 22 000 gefallene deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges eine würdige Beisetzung.

 

In Lazise konnten wir uns nur in geschlossenen Räumen, wie beispielsweise Eisdielen und Pizzerien aufhalten, da nun immer stärker werdender Regen einsetzte.

Dieses schlechte Wetter nutzten wir am Abend um unsere Koffer zu packen und die Bungalows wieder in den „Anfangszustand“ zu versetzen.

Freitag, 22. Mai 2015
Nach einem letzten reichhaltigen Frühstück starteten wir, nach der Zimmerabnahme durch unsere Lehrkräfte, gegen 9 Uhr wieder Richtung Mittelschule Theodor Heuss.

 

Um 18.00 Uhr kamen wir alle wieder gesund an unserer Schule an, wo wir bereits von unseren Eltern erwartet wurden und nun in die Pfingstferien starten konnten.

 

Schee war’s!

 

 

 

 

 

 

 

Wie wird man Polizist /in?

 

(12.06.2015)

 

Diese interessante Frage war das Thema zweier Unterrichtsstunden am Freitag, den 12. Juni 2015, in der Klasse M9. Herr Franz Huff, der Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Niederbayern, stellte zu obiger Frage zunächst die Anforderungen für die Bewerbung bei der Polizei in Bayern dar. Diese sind:

 

 

- deutsche Staatsangehörigkeit (Ausnahmen möglich)

- Mindestgröße 165 cm (Ausnahmen möglich)

- Alter 17 - 25 Jahre (am Einstellungstag), Ausnahmen nur bei Höchstaltersgrenze möglich

- Sonderprogramm München Alter 24 - 34 Jahre

- gesundheitliche Eignung

- nicht im Konflikt mit dem Gesetz

- nicht in finanziellen Schwierigkeiten

- erfolgreiche Einstellungsprüfung

 

 

Besonders ausführlich ging Herr Huff dann auf die schulischen Voraussetzungen ein und beantwortete hierzu zahlreiche Schülerfragen. So könne sich jeder, der die obigen Anforderungen erfüllt und die Mittlere Reife bzw. den qualifizierenden Hauptschulabschluss (Quali) mit abgeschlossener Berufsausbildung habe, sich für den Polizeidienst in Bayern bewerben. Der Einstellungsberater stellte dann die Arbeit eines Polizisten anschaulich mit Hilfe eines Films dar und ging auch auf die unterschiedlichen Ausbildungsorte in Bayern näher ein.

 

 

Herr Schwinger bedankte sich abschließend im Namen der Klasse M9 für den kurzweiligen und informativen Vortrag. Diesem Dank schloss sich auch die Klassensprecherin Emma Wiese an und überreichte Herrn Huff eine Kaffeetasse mit dem Schullogo der Mittelschule Theodor Heuss.

Wer sich intensiver mit diesem Ausbildungsberuf befassen will, könne dies auf folgender Internetseite tun:

http://www.polizei.bayern.de/wir/beruf/info/index.html/82039

 

„Tom & Lisa“ an unserer Schule

 

(Juni 2015)

 

Im Rahmen der Suchtprävention konnte kürzlich „Tom und Lisa“ für die beiden 8. Klassen angeboten werden. Hierbei handelt es sich um einen Präventionsworkshop zum Thema Alkohol, der aus zwei Modulen besteht. Das ambulante Suchtpräventionsteam, vertreten durch Elisabeth Jockwitz, Yvonne Breuer und Angelika Pagany war an zwei Tagen an der Mittelschule zu Gast.

Im ersten Teil ging es um Wissen rund um das Thema Alkohol. Die Schülerinnen und Schüler wurden über die Gefahren von Alkohol und dessen Wirkung ebenso informiert, wie über das geltende Jugendschutzgesetz und die Folgen des Konsums für den eigenen Körper, evtl. Problemen bei der Erlangung der Fahrerlaubnis oder Haftpflichtschäden. Die Jugendlichen, die kein Interesse an Alkohol haben, sollten gestärkt werden. Andererseits ging es aber auch darum, dass die Jugendlichen gut informiert ihre eigenen Entscheidungen treffen und Verantwortung für sich, aber auch für ihre Freunde übernehmen. Gründe für riskanten Alkoholkonsum unter Jugendlichen sind meist altersbedingte Risikobereitschaft, Neugier, Unerfahrenheit und Gruppendruck, u.a. beim Wetttrinken oder bei Trinkspielen.

Deshalb wurde im zweiten Teil ein Planspiel mit den Jugendlichen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler sollten selbst eine Party planen, welche eigentlich ohne Alkohol stattfinden sollte. Die Vor- und Nachteile einer Feier ohne Alkohol wurden diskutiert. Schließlich schmuggelte doch ein Gast heimlich Alkohol ein und ein Jugendlicher brach betrunken zusammen. Nun stellte sich die Frage, was zu tun sei. Wie kann man im Notfall konkrete Hilfestellung leisten und richtig reagieren? Wer übernimmt Verantwortung und steht für seine Freunde ein? Diese sehr wichtigen und richtigen Vorgehensweisen wurden besprochen.

Außerdem durften die Schülerinnen und Schüler mit der Rauschbrille, die 1,3 Promille simuliert, verschiedene Dinge, wie eine Linie langlaufen, einen Schlüssel in ein Loch stecken usw. ausprobieren.

Ergänzend zu diesem Workshop für die Jugendlichen bekamen auch alle Eltern einen kleinen Ratgeber zum Umgang mit dem Thema Alkohol und der Bitte jede Gelegenheit wahrzunehmen mit den eigenen Kindern dieses Thema anzusprechen, bevor etwas Negatives vorfällt. Die Kinder hatten zusätzlich noch die Aufgabe, ein Interview mit ihren Eltern durchzuführen.

Dieser Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V.

 

Gemeinsames Leseprojekt dem Rotary Club Deggendorf

 

(20.05.2015)

 

Das Leseverständnis der Kinder zu verbessern ist eine der ureigensten Aufgaben der Schule. Unterstützung hierbei erhielt unsere Schule von den Deggendorfer Rotariern. Das überregional erprobte Rotary Projekt 4L („Lesen lernen – Leben lernen“) wird nun auch in Deggendorf umgesetzt.

Aus diesem Grund besuchte die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Brigitte Wallstabe-Watermann unsere fünften Klassen und brachte zwei Sätze einer sehr ansprechenden Klassenlektüre zum Thema Fußball samt Begleitmaterialien für die Lehrkräfte mit. In Begleitung des Schulleiters und der Lehrkräfte stellte sie den Rotary Club und das Buch „Locke und der Voodoo Zauber“ vor. Die Kinder bedankten sich für die Lektüre und können es kaum erwarten, mit dem Lesen beginnen zu können.

 

 

Afrikanische Klänge an unserer Schule

 

(4. und 18.05.2015)

 

In der letzten morning assembly hatten wir Besuch von Frau Endl, die aus den Händen von zwei Schülerinnen einen Scheck in Höhe von 250 € entgegennahm. Dieses Geld wurde bei verschiedenen Aktionen an unserer Schule gesammelt und dient dazu, unserem Patenkind John ein weiteres Jahr den Schulbesuch zu ermöglichen.

Sehr eindrucksvoll schilderte Frau Endl, die sich sehr für die Menschen in Afrika, insbesondere in Uganda einsetzt, die Situation im Dorf von John und dem Land Uganda allgemein. Die hohe Zahl der Aids-Waisen (viele Familien haben acht oder mehr Kinder), die nicht wie in Deutschland von einem sozialen Netz aufgefangen werden, würden auf der Straße landen, wenn nicht private Organisationen oder die Kirche sich für sie engagieren. Spenden sind unter anderem auch deshalb notwendig, weil der Schulbesuch in Uganda Geld kostet.

Die Betroffenheit der Mittelschüler fasste der Schulleiter Robert Seif stellvertetend zusammen: „Sehr vielen Menschen auf der Welt geht es nicht so gut wie uns. Wir können nicht auf einmal die ganze Welt retten, wir müssen an einem Ort der Welt bei einem Menschen anfangen.“ Dieses Engagement hat die Schule vor Jahren begonnen und führt es gerne fort.

Zwei Wochen später erhielt die Schule wieder Besuch von Frau Endl. Dieses Mal wurde sie begleitet von Father Peter und Father Aloisius, beide aus Uganda. Auf eine sehr anschauliche und humorvolle Art schilderte Father Peter noch einmal die Situation in Teilen Afrikas. Trotz der schwierigen materiellen Situation, die er zu Hause erlebt, strahlt er eine große Fröhlichkeit und großen Optimismus aus. Für diese Lektion in Sachen Lebensfreude bedankte sich Rektor Robert Seif stellvertretend für die gesamte Schulfamilie.

 

 

"So ganz anders als im Fernsehen"

 

 (März 2015)

 

Die meisten Jugendlichen kennen Gerichtsverhandlungen nur aus dem Fernsehen. Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Mittelschule Theodor-Heuss bekamen jedoch im Rahmen des GSE-Unterrichts die Gelegenheit, bei echten Gerichtsverhandlungen anwesend zu sein und live mitzuerleben, was es bedeute sich vor Gericht verantworten zu müssen.

Zusammen mit ihren Lehrkräften besuchten die Schülerinnen und Schüler öffentliche Verhandlungen am Amtsgericht Deggendorf. Bevor die Zuschauer in den Gerichtssaal durften, wurden sie noch gründlich kontrolliert. Die Schülerinnen und Schüler waren gleich zu Beginn von der Sicherheitsschleuse, die jeder passieren muss, beeindruckt.

Während den Verhandlungen verfolgten die Kinder und Jugendlichen aufmerksam den bisher nur in der Theorie erlernten Prozessablauf. Unter anderem wurden Fälle von Diebstahl, Betrug, Fahren ohne Führerschein und Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz verhandelt. Die Jugendlichen konnten sich so, unter realistischen Bedingungen, einen Eindruck verschaffen, wie eine Strafverhandlung tatsächlich abläuft und welche strafrechtlichen Konsequenzen eine Anklage nach sich ziehen kann. Die mussten feststellen, dass die Wirklichkeit nur wenig mit den Fernsehserien gemein hat.

 

Zur Abrundung des Themas konnte der pensionierte Jugendrichter Klaus Grohbauer gewonnen werden. Er besuchte die Klassen 7a und M7 und erzählte ihnen viel über Gerichtsverhandlungen und Jugendstrafrecht. Die nach den Eindrücken der Verhandlung entstandenen Fragen, konnten so gestellt und beantwortet werden.

Alles in allem sehr spannende und bereichernde Unterrichtsstunden, wie die Schüler empfanden.

 

 

„Wie funktioniert mein Körper eigentlich?“

 

Donum Vitae klärt Sechstklässler auf

 

(16.04.2015)

 

Das erfahrene Beratungsteam von Donum Vitae begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a mit Unterricht auf etwas andere Weise. Spielerisch, anschaulich und erlebnisorientiert wurde das Thema Pubertät mit den Kindern bearbeitet. Bei der Sexualpräventionsveranstaltung wurden die beiden Klassen in Mädchen- und Jungengruppen aufgeteilt. Den Mädchen wurden im Rahmen des Projektes „Mädchen, Frauen, meine Tage“ viele wichtige Informationen vermittelt, um ihren eigenen Körper besser kennen zu lernen. Angesprochen wurden dabei unter anderem Themen wie der Weg vom Mädchen zur Frau, Körperhygiene und Schwangerschaft.

Die Buben setzten sich mit der Entwicklung vom Jungen zum Mann auseinander und erfuhren viel Wissenswertes und Wichtiges über körperliche und seelische Veränderungen, Stimmbruch und Körperhygiene. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit ausführlich Fragen zu stellen und sich mit den Referentinnen auszutauschen. Organisiert wurde dieses Projekt von Jugendsozialarbeit an Schulen.

 

Viele offene Fragen zum Thema Sexualität und Liebe!

 

(25.03.2015)

 

Für die siebten und achten Jahrgangsstufen der Mittelschule Th. Heuss fand auch in diesem Schuljahr wieder jeweils eine sexualpädagogische Veranstaltung durch den gesundheitlichen Sozialdienst - Schwangerenberatungsstelle - des Landratsamtes statt.

Die Diplomsozialpädagoginnen Marlies Falk, Monika Hölzl und Eva Eder kamen dankenswerterweise an die Mittelschule und besuchten die jeweiligen Klassen für einige Stunden. Sie wiesen u.a. darauf hin, dass Sexualität ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen und ein zentraler Bestandteil seiner Identität und Persönlichkeit sei. Dennoch, so die beiden Fachkräfte, falle es vielen Jugendlichen und Erwachsenen schwer, offen über Sexualität zu reden. Für Probleme und vor allem dringenden Fragen gäbe es häufig keine adäquaten Ansprechpartner. Sexualerziehung ist daher ein sehr wichtiges Thema für die Schule.

Neben Information über biologische Fakten, Verhütungsmittel und –methoden und deren Wirkungsweisen, sei die unterstützende Begleitung der Jugendlichen in ihrer Entwicklung von Einstellungen und Verhaltensweisen notwendig.

Um freier sprechen zu können, wurden die Klassen jeweils in Jungen- und Mädchengruppen aufgeteilt. Je nach Interesse und Alter wurden die Themenbereich Beziehungen, Traumfrau bzw. Traumann und Rollenverhalten bearbeitet. Außerdem befassten sich die Gruppen mit der körperlichen Veränderung von Jungen und Mädchen während der Pubertät, Geschlechtsverkehr und Verhütung.

Ein sehr großer und überaus wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war die Klärung der zahlreichen offenen Fragen der Schüler. Diese wurden bereits vorab gesammelt und schließlich alle zur Zufriedenheit der Jugendlichen beantwortet.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Jugendsozialarbeit.

 

Foto: Klasse M8 gem. mit Fr. Marlies Falk und Fr. Monika Hölzl

 

 

Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen mit den Klassen 8a und M8

 

(25.02.2015)

                     

Das Thema Nationalsozialismus begleitet die Klassen 8a und M8 in diesem Schuljahr nicht nur als „Zeitspanne“ in der deutschen Geschichte, sondern als eine „persönliche“ Begegnung mit dieser für viele Menschen leidvollen Zeit. Im Rahmen des Projektes „70 Jahre danach“ wurden bereits mehrere Zeitzeugen befragt, die uns alle - Schüler und Lehrer – sehr bewegt und zum Nachdenken über die Vergangenheit, aber auch über das Heute angeregt haben.

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Dialog war der Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen am 25.02.2015. Kälte und Wind waren auch für uns spürbar – die Angst, der Hunger und der die Insassen ständig begleitende Tod durch harte Arbeit, Erschießung und Vergasung nur zu erahnen. Die Berichte der Überlebenden, die im Museum zu hören waren, aber auch die einfühlsamen Erklärungen der uns begleitenden Führer vermittelten bei uns allen bleibende Eindrücke.

 

 

Die 8. Klassen im ARS-Electronica in Linz

 

(25.02.2015)

 

Ein Highlight der ganz besonderen Art konnten die 8. Klassen unserer Schule in Linz erleben – die ARS-Electronica.

Themenschwerpunkte in der Sonderausstellung war der gläserne Mensch im Internet. In nur 23 Sekunden wurden Passwörter, die die Schüler eingegeben haben, vor ihren Augen geknackt.

Die großen Zukunftsthemen wie der Einsatz menschlicher oder auch tierischer Roboter hat so manch einen Schüler fasziniert, aber auch erschreckt – besonders dann, wenn so ein Roboter anfing zu sprechen und darum bat, auf den Arm genommen zu werden. Dabei gab´s gleich noch ein Kuscheln mit dem Roboter gratis dazu.

Das Thema Auge wurde in der Biologie-Abteilung ins Visier genommen – und das ist durchaus wörtlich zu verstehen.   Auf dem Bild wird der Augenhintergrund durchleuchtet – ein Verfahren, dass in der Medizin vielfältig Anwendung findet.

 

Auch das 3-D-Kino  war ein Hightliht. Wir genossen eine Reise ins Weltall, konnten die Planeten besuchen, in fremde Galaxien vorstoßen und so einen Blick in die Zukunft werfen.

Abschließend fuhren wir (natürlich nur simuliert) auf der weltberühmten Streif ein Skirennen der Superlative.

 

 

Werkstattwochen des bfz mit den 7. Klassen

 

(26.01. - 06.02.2015)

 

Jonas (13): „Es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Ich habe viel Neues erfahren und es hat Spaß gemacht.“

Melanie (13) und Verena (12) sind sich einig: „Wir haben sehr viel gelernt, auch viele Fachbegriffe. Es war richtig interessant.“

 

Zwei Wochen raus aus der Schule. Zwei Wochen kein Mathe, Deutsch und Englisch. Aber dafür jede Menge neue Erfahrungen.

In Zusammenarbeit mit dem BfZ unter Leitung von Fr. Bauer haben die SchülerInnen der 7. Jahrgangsstufen in überschaubaren Gruppen 14 Tage lang von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr einen umfassenden Einblick in vier verschiedene Berufsfelder bekommen.

Ausgewählte Experten aus dem Bereich Handel/Lager, Gesundheit, Elektrotechnik und Friseur/Kosmetik beschulten die SchülerInnen intensiv und verschafften ihnen einen interessanten und praxisorientierten Einblick in die Arbeitswelt des jeweiligen Fachbereichs. Jeder Schüler durchlief alle vier Berufsfelder und konnte sich sowohl einen Einblick in die Berufe verschaffen, als auch viele neue Erfahrungen für die Praxis erwerben.

Schon in der 7. Klasse ist die Berufsorientierung ein großes Thema. Auf diese Weise konnten in einem geschützten, pädagogisch betreuten Raum mehrere Berufe erlebt, Fähigkeiten erprobt und eigene Berufswünsche verfeinert, relativiert oder gar korrigiert werden.

Gerade im Hinblick auf die gezielte Auswahl eines Betriebspraktikums waren diese zwei Wochen sehr wertvoll.   

Vorausgegangen war eine 3-tägige Potentialanalyse an der Schule mit dem Ergebnis eines individuellen, umfassenden Berichts für Schüler und Eltern zu den Neigungen und Stärken des jeweiligen Jugendlichen. Daneben gab der Bericht auch Vorschläge zur Berufswahl und Anregungen zum Ausgleich eventuell vorhandener Defizite.

Selbstverständlich werden diese Ergebnisse und Erfahrungen auch im Unterrichtsalltag zum Tragen kommen.

Das Berufsorientierungsprogramm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und bietet Schulen eine Ergänzung des schuleigenen Berusorientierungskonzeptes.

 

 

 

 

Unsere Schule und Metallbau Dobler intensivieren Zusammenarbeit

 

(02.02.2015)

Zu einem Gedankenaustausch über den bisherigen Stand der Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und der Firma Metallbau Dobler trafen sich Schulleiter Robert Seif und der Betriebsratsvorsitzende der Firma Dobler, Herr Wagner. Die Firma Dobler stellt als Pate die finanziellen Mittel für das Projekt „Technik für Kinder“, an dem die Mittelschule seit Jahren teilnimmt, zur Verfügung.

Man machte sich auch gemeinsam Gedanken, wie die Kooperation von beiden Seiten noch mehr intensiviert werden könne, so dass sowohl die Schule als auch der Betrieb profitieren. Angedacht sind Betriebsbesichtigungen seitens verschiedener Klassen oder auch des Lehrerkollegiums im Rahmen einer Fortbildung, während Praktika schon seit langem immer wieder von Schülern der Mittelschule im Betrieb absolviert werden.

Es ist auch denkbar, dass ein Auszubildender an seiner „alten“ Schule (eine Reihe von ehemaligen Heuss-Schülern absolviert bei der Firma Dobler eine anspruchsvolle Ausbildung) seinen Betrieb vorstellt und aus der Praxis heraus erzählt, worauf es bei der Ausbildung im dualen System (Betrieb und Berufsschule) besonders ankommt. Auch beim Einüben und Simulieren von Bewerbungsgesprächen für technische Berufe könnte seitens des Betriebes eine Unterstützung für die Schule erfolgen.

 



„KlarSicht-MitmachParcours“ im Rahmen der Suchtprävention

 

 (30.01.2015)

 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelte im Rahmen ihrer Jugendkampagnen den KlarSicht-MitmachParcour, der seit 2004 bundesweit mit großem Erfolg eingesetzt wird.
Nun konnte dieses suchtpräventive Projekt an unserer Schule für beide 8. Klassen durchgeführt werden. An den verschiedenen Stationen wurden den Jugendlichen Informationen zu den Suchtmitteln Alkohol und Tabak interaktiv vermittelt. Sie erhielten Entscheidungsgrundlagen und –hilfen, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten. Die Jugendlichen konnten bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Kompetenzen einbringen und durch Teamarbeit voneinander lernen.
Der Parcours bestand aus vier unterschiedlichen Stationen, welche vom ambulanten Suchtpräventionsteam durch Angelika Pagany, Monika Fischer und Barbara Winzen, sowie der PCB-Lehrkraft Jana Grzemba betreut wurden.
Bei der Station „Tabak, nichts vernebeln“, erhielten die Schüler und Schülerinnen wichtige Informationen u.a. über die Folgen von Rauchens, Erkrankungen, die durch rauchen entstehen können, Ausstiegsmöglichkeiten, Inhaltsstoffe, Passivrauchen oder das Jugendschutzgesetz. Verschiedene Bilder verdeutlichen den Jahresüberblick über den Zigarettenverbrauch und die dadurch entstehenden Kosten.
Die Dreh-Bar, ein Frage- Antwortspiel, sowie die Trink-Bar, verschieden große Gläser, boten bei der Station „Alkohol, alles im blauen Bereich“ gute Möglichkeiten für den Gesprächseinstieg. Die Jugendliche sollte z.B. schätzen, welches Glas am meisten reinen Alkohol enthält. Außerdem wurde über individuelle und gesellschaftliche Trinkgewohnheiten, Wirkungsweisen von Alkohol, Promille im Blut und den Abbau von Alkohol und vieles mehr diskutiert.
Bei der „Talkshow“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler fiktive Geschichten und sprachen über den weiteren Verlauf. Verschiedene Bildkarten wurden zu einer Story zurechtgelegt. Ein Jugendlicher steckt durch Alkohol oder Rauchen in der Klemme. Gemeinsam wurde nach Lösungen für das Problem gesucht. So setzten sich die Teilnehmer mit den Risiken und Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums auseinander, entwickelten ein eigenes Problembewusstsein, reflektierten das Konsumverhalten und erkannten Handlungsmöglichkeiten.
Die „Rauschbrillen“ kamen bei den Jugendlichen am Besten an. An der vierten Station konnten die Teilnehmer mit Hilfe von Rauschbrillen, Wahrnehmungsstörungen nach (starkem) Alkoholkonsum simulieren. In einem kleinen Parcours mussten sie z.B. einen Ball fangen oder eine Linie lang laufen. Mit 0,8 bzw. 1,5 Promille wird die Wahrnehmung getrübt und die Koordinationsfähigkeit leidet. Dieses eigene Erleben der Einschränkungen durch Alkoholkonsum beeindruckte die Schülerinnen und Schüler am meisten.
Durch dieses Projekt sollten die Teilnehmer u.a. ihr eigenes Verhalten reflektieren, der verantwortungsvolle Umgang mit legalen Suchtmitteln und Wissen über relevante Aspekte rund um den Alkohol- und Tabakkonsum sollten gefördert werden. Zwar konnte in der Kürze der Zeit die umfassende Thematik nur angerissen werden, weitere suchtpräventive Projekte werden aber im Laufe des Schuljahres noch folgen.
Die Veranstaltung im Rahmen der Suchtprävention wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V..

 

 

Schneeschuhwandern statt Mathematik

 

09.02.2015

Unterricht der besonders schönen Art erhielten unsere Schülerinnen und Schüler in der letzten Schulwoche vor den Faschingsferien.

 

Nachdem im vergangenen Winter mangels Schnees kein Wintersporttag durchgeführt werden konnte, entschied man sich spontan, die momentane Schneelage auszunützen und zum Geißkopf zu fahren.

Dort hatten die Kinder die Wahl zwischen alpinem Skifahren, Snowboarden und erstmalig Schneeschuhwandern. Ideale Schneeverhältnisse sorgten dafür, dass für alle Beteiligten der Vormittag zu einem besonderen Erlebnis wurde. Die vielen Kinder hatten ebenso wie die begleitenden Lehrkräfte unter der Führung von Sportfachberater Reiner Heinzel viel Spaß und man hatte Gelegenheit, sich selbst und dem Unterricht auf eine ganz andere Art zu begegnen.

 

Naturerfahrung und Gemeinschaftserleben sind für die Heranwachsenden von heute von sehr großer Bedeutung und kommen im „normalen“ Schulalltag leider zu selten vor. Aus diesem Grund haben Aktionen wie dieser Wintersporttag durchaus ihre pädagogische Berechtigung und Erfordernis, so der Schulleiter Robert Seif.


Das Eisstadion für sich allein hatten die Mädchen und Jungen, die sich für das Eislaufen entschieden hatten. Nach einem Fußmarsch durch das winterliche Deggendorf konnten sie es kaum mehr erwarten, die Schlittschuhe zu schnüren und sich auf die Eisfläche zu begeben. Manchen sah man nach der ersten Runde schon an, dass sie Stammgäste im Stadion sind, doch auch die Anfänger schlugen sich sehr beachtlich. Auf Mitschüler oder Stühle gestützt wagten sie die ersten erfolgreichen Schritte auf dem glatten Untergrund.


Da Bewegung, vor allem wenn sie an der frischen Luft stattfindet, hungrig macht, sorgte der Elternbeirat unter der Organisation der Vorsitzenden, Frau Claudia Süß, dafür, dass jeder Teilnehmer am Wintersporttag eine Wurstsemmel erhielt. Frau Süß unterstützte auch als ausgebildete Skilehrerin die Sportlehrer bei der Betreuung der Skifahrer und Snowboarder.
Erschöpft, aber sehr zufrieden traf man sich mittags wieder an der Schule und für die Kinder endete ein sehr ereignisreicher Tag.

 

Weiter Bilder sind unter dem Menüpunkt "Galerie" zu finden.

 

 

 

Was kommt nach der Schule?

 

27.01.2015

 

Schüler wollen einmal viel Geld verdienen und möglichst viel Spaß im Job haben. Nur welcher Beruf ihnen diese Wünsche erfüllen soll, das wissen viele nicht.

Um den Schülern Hilfen bei der bald anstehenden Berufswahl und der damit verbundenen Bewerbung anzubieten, besuchte die Klasse M9 der Mittelschule Theodor Heuss die Geschäftsstelle der AOK Deggendorf. In dem dreistündigen, vom Klassenleiter Werner Schwinger organisierten Vortrag, informierte Frau Weber die Schüler über das Auswahlverfahren aus der Sicht der Unternehmen. Sie erhielten wichtige Tipps, was bei Einstellungsprüfungen zu beachten ist und durften diese bei praktischen Übungen sofort anwenden. Anschließend wurden einige Buben und Mädchen beim Vorstellungsgespräch gefilmt. Diese Filme wertete die Gruppe dann gemeinsam aus und die Jugendlichen konnten so auf sehr anschauliche Art und Weise erkennen, worauf man bei einem solchen Gespräch achten muss.

Zum Schluss bedankte sich die Klassensprecherin Emma Wiese für den kurzweiligen Vormittag und für das von der AOK zur Verfügung gestellte Informationsmaterial.

 




 

 

Großer Andrang beim Christkindlmarkt

 

11.12.2014

 

Eng wurde es in der Aula der Mittelschule Theodor Heuss am vergangenen Donnerstag, als die Schulfamilie ihre Mitglieder, Freunde und Förderer zu einer vorweihnachtlichen Feier einlud.

Nach einer Begrüßung durch Schulleiter Robert Seif, der sich sehr erfreut über das große Interesse zeigte, folgte ein abwechslungsreiches Programm durch die Schülerinnen und Schüler. Die Instrumentalgruppe unter der Leitung von Hans Huber stimmte die Gäste mit adventlichen Weisen auf den Abend ein. Es folgte ein Tanz der Mädchen der 6. Jahrgangsstufe, die mit Frau Neubauer eine akrobatische Aufführung einstudiert hatten. 

Für Heiterkeit sorgte eine Leseeinlage der Schulsiegerinnen im Vorlesewettbewerb. Tabea Gisser, Birgül Demir und Celina Greil brachten das Publikum mit Weihnachtsgeschichten von Toni Lauerer immer wieder zum Lachen. 

 

Die Schülersprecherin Jenny Adler, die charmant durch das Programm führte, konnte mit dem Auftritt der erst vor wenigen Gruppen neu zusammengestellten Gitarrengruppen der Ganztagesklasse 5 einen weiteren Höhepunkt ankündigen. Die jungen Musiker - unterstützt von ihrem Gitarrenlehrer Alex Stern von der Music Academy - machten ihre Sache vor den zahlreichen Hörern sehr gut und souverän. 

 

Einen vorläufigen Schlusspunkt setzten die Mädchen der 5. Klassen, die unter der Leitung von Frau Mugrauer-Hartl in Nikolauskostümen einen Tanz auf die Bühne zauberten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem offiziellen Teil gaben Alex Stern und einer seiner Mitarbeiter Kostproben ihres Könnens und unterhielten die Besucher, die sich sehr interessiert an den im Unterricht gefertigten und ausgestellten Kunstgegenständen zeigten. Wie immer zeigten sich die Gruppen von Frau Penzkofer sehr engagiert bei der Vorbereitung. So fertigten sie u.a. in einem klassenübergreifenden Projekt dekorativen weihnachtlichen Tischschmuck. Die 9. Ganztagesklasse von Herrn Hannes verkaufte selbst hergestellte Backmischungen im Glas und alkoholfreie Cocktails aus eigener Produktion. Frau Nirschl und Frau Miller sorgten mit Schülerinnen der 8. Klasse dafür, dass beim Stockbrotbacken am offenen Feuer der Teig nicht ausging. Selbst Gebasteltes und Gebackenes gab es an vielen weiteren Ständen der Kinder zu bewundern und zu kaufen. Überrascht vom Ansturm war auch der Elternbeirat, der in gewohnt souveräner Manier die Bewirtung übernahm.
Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler fanden den Weg zurück zu ihrer alten Wirkungsstätte. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sie ihrer alten Schule immer noch verbunden sind.

 

 

Tabea Gisser gewinnt Vorlesewettbewerb

04.12.2014

 

Zum diesjährigen Schulfinale des Vorlesewettbewerbs an der Mittelschule Theodor Heuss in Deggendorf qualifizierten sich drei Mädchen und ein Junge aus der Klasse 6a. In mehreren Qualifikationsrunden unter der Leitung von Förderlehrerin Agnes Glotz setzten sich Birgül Demir, Tabea Gisser, Celina Greil und Aaron Szypula durch.

Im Finale mussten die Schüler drei Minuten lang eine vorbereitete Textstelle aus einem Buch nach Wahl und zwei Minuten lang einen unbekannten Text vorlesen. Besonders schwer hatten es die Jurymitglieder Rektor Robert Seif, Konrektorin Jana Grzemba, die Förderlehrerinnen Agnes Glotz und Christina Oswald sowie Klassenleiter Wolfgang Hofmaier, die nach den Kriterien Textgestaltung, Lesetechnik und Textverständnis ihre Schützlinge bewerten mussten.

Schließlich gewann Tabea Gisser mit ihrem Buch „Schimpansen macht man nicht zum Affen“ von Liliane Susewind. Die Schulsiegerin darf nun beim Landkreis-Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels Ende Januar in der Deggendorfer Stadtbibliothek antreten.  

 

 

 



Soziales Wirtschaftsprojekt der M 10 zur Weihnachtszeit

 

  

Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts der M 10 organisierten wir ein Weihnachtsprojekt. Für den Weihnachtsmarkt sollten wir die Planung, Herstellung und den Verkauf von Tischschmuck incl. Wachsrosen planen und vorbereiten.

 

 

 

 

 

Beginnend mithilfe von Brain-Storming fanden wir alle Arbeitsaufgaben und –inhalte. Diese wurden als Projektverlauf in einem Organigramm festgehalten.

 

In Teamarbeit wurden Werbemaßnahmen (ein Schaukasten gestaltet, eine Durchsage gemacht und Flyer aufgehängt) durchgeführt um auf den Vorverkauf und Verkauf aufmerksam zu machen.

 

Der Vorverkauf fand ab dem 24.11.14 statt.

 

In Fließfertigung wurden die Tischgestecke von Schülerinnen und Schülern aus den Klassen M 7/7 a unter unserer Beaufsich-tigung am 05.12.2014 von 10:35 – 13:00 Uhr hergestellt.

 

 

 

 

 

Unser Verkaufsstand:

 

Unser Reingewinn von 150 € wurde den Klinik-Clowns überwiesen.

 

Allen helfenden Händen vielen Dank!

Ein Beitrag der Wirtschaftsgruppe M 10

 

 

Neue Schulbuslotsen in ihr Amt eingeführt

 

(03.11.2014)

 

Am Montag, den 03.11. wurden die neuen Schulbuslotsen im Rahmen der morning assembly offiziell in ihr Amt eingeführt. Da sie allerdings schon seit Schuljahresbeginn im Einsatz sind, konnten sie auf Fragen von Melanie und Verena aus der M7, die durch das Programm führten, ausführlich Auskunft geben. So gab es beispielsweise schon einen Vorfall, bei dem ein Grundschulmädchen, welches nicht Deutsch spricht und seine Ausstiegsstelle verpasst hatte, durch Vermittlung einer Schulbuslotsin sicher nach Hause gelangte.

Der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht, die auch die Ausrüstung der Lotsen spendierte, Herr Altmann, betonte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der Lotsen, die auch nicht immer eine leichte Arbeit verrichten.

Herr Seif wies darauf hin, dass der Bus zwar für die Schüler das sicherste Verkehrsmittel sei, dennoch auch hier die Sicherheit für die mitfahrenden Schüler noch erhöht werden könne. Die Schulbuslotsen, die auf Anregung der Verkehrsfachberaterin, Frau Lichtnecker, vor einigen Jahren an der Schule eingeführt wurden, leiten hier einen wichtigen Beitrag.

Die Ausbildung der Schulbuslotsen fand im vergangenen Schuljahr unter der Leitung von Herrn Oberkommissar Heimerl statt, der mit seiner Kollegin, Frau Polizeihauptmeisterin Bachinger den Lotsen viel Glück bei ihrer Arbeit wünschte.

Bei dieser Gelegenheit wurde den Fünftklässlern ein Clickband überreicht, das sie in der dunklen Jahreszeit für die Autofahrer sichtbarer macht und damit ihre Sicherheit im Straßenverkehr deutlich erhöht.

 

 

Bewerbungstraining für die 9. Klasse

 

(25.09.2014)

Für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen stehen in diesem Jahr immer wieder Bewer-bungsgespräche in Be-trieben an. Um sich auch hier zu bewähren, kam zusätzlich zum schulischen Unterricht die Bewerbungsexpertin Frau Weber von der AOK an die Mittelschule Theodor-Heuss. Sie übte mit den Kindern Ein-stellungstests und konzentrierte sich bei Ihrem Besuch vor allem auf das Bewerbungsgespräch. Thematisiert wurden die richtige Körpersprache und wahrscheinliche Gesprächsinhalte. Angewendet wurde das Gelernte in simulierten Trainingsgesprächen, die anschließend von der Klasse bewertet wurden.