Schnuppertag für unsere künftigen Schüler

 

(19.07.2016)

 

Unsere künftigen Fünftklässler erhielten beim schon traditionellen Schnuppertag einen ersten Einblick in die Mittelschule Theodor Heuss. 

Nach der Begrüßung durch Herrn Seif und einem gemeinsamen Schulhausrundgang führten Tutoren aus der Klassel M8 die Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Stationen. Es wurde von Frau Wollinger Unterricht in der 5. Ganztagesklasse vorgestellt und Herr Huber spielte mit den Kindern auf den Cajons. Im Physiksaal wurden von Herrn Schwinger Experimente mit Alltagsgegenständen durchgeführt und Frau Santl stellte die Räumlichkeiten und die Arbeit in der offenen Ganztagesbetreuung vor.

Mit einem Getränk und einer kleinen Brotzeit gestärkt machten sich die Kinder nach der Pause wieder auf den Heim-, bzw. Schulweg.

 

 

Fest der Wurzeln an der Mittelschule Theodor Heuss

 

(15.07.2016)

 

Ein Einsehen hatte der Wettergott mit der Schulfamilie Theodor Heuss. Bei idealem Wetter konnte das von den Kindern und Lehrkräften sehr liebevoll vorbereitete Fest der Wurzel im wahrsten Sinn des Wortes über die Bühne gehen.

In seiner Begrüßung ging der Schulleiter Robert Seif auf das Motto der Veranstaltung ein und wies auf die unterschiedlichen Wurzeln der Schülerinnen und Schüler, die in 15 verschiedenen Ländern liegen, hin. Es sei sehr wichtig, seine Wurzeln zu kennen, sich dieser bewusst zu sein und sie zu pflegen. Niemals dürfe man seine Wurzeln abschneiden, sonst schneide man ein Stück von sich selbst ab. Das gemeinsame Fest diene dazu, sich über die Wurzeln der Mitschüler zu informieren und dadurch diese ein wenig besser zu verstehen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Ukulelegruppe der Klasse 5a unter der Leitung von Hans Huber. Sie brachten eine portugiesische Weise zu Gehör. Es schloss sich eine Gitarrengruppe mit einem russischen Lied an. Seit vier Jahren haben Schülerinnen und Schüler der Mittelschule die Möglichkeit, im Rahmen des Ganztagesangebotes kostenlos mit Lehrern der music academy in Deggendorf Gitarre zu lernen.

Ein besonderer Höhepunkt erwartete die zahlreichen Gäste die Begrüßung, die von Kindern in 15 verschiedenen Sprachen vorgenommen wurden. Fast fühlte man sich wie auf dem Petersplatz, wenn der Papst seine Osterbotschaft in unterschiedlichen Sprachen verkündet. Ein vietnamesisches Lied, vorgetragen von Michelle Pham aus der 6. Klasse, riss, ebenso wie ihr Duett mit ihrer Klassenkameradin Julia Wintermeier, die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin.

Etwas für die Augen boten die „Russian Girls“, die einen „Modern Dance“ auf das Parkett legten. Im Anschluss an diesen ersten gemeinsamen Teil durften sich die beiden fünften Klassen im Hymnenraten beweisen. Sie hatten die Aufgabe, Hymnen den entsprechenden Ländern und Texte den passenden Hymnen zuzuordnen. Als Sieger aus diesem Wettbewerb ging die Klasse 5b hervor.

Schüler wie Gäste widmeten sich den zahlreichen Spielstationen, die von den einzelnen Klassen vorbereitet und betreut wurden. Alle Spiele und Stände hatten die unterschiedlichen Wurzeln der Schülerinnen und Schüler zum Thema und beschäftigten sich somit mit einzelnen Ländern und deren Besonderheiten. Ein besonderer Augenschmaus war die Tanzvorführung der Mädchen, die vom russischen Verein Mostik sehr engagiert unterstützt wurde.

Ratespiele und Fragebogenaktionen rundeten das Programm ab. Sehr großen Anklang fand das Schreiben der eigenen Namen in arabischer und russischer Schrift bei den Ständen, die von Kindern der Lehrerinnen Rosemarie Eholzer und Sabine Mugrauer-Hartl betreut wurden.

Mit Unterstützung weiterer Eltern stellte der Elternbeirat ein internationales Büffet, das sehr großen Anklang fand, auf die Beine.

Eine Hauptattraktion war sicherlich die Tombola. Ines Penzkofer sammelte mit ihrer Gruppe im Fach Wirtschaft Preise bei der heimischen Geschäftswelt, die sich teilweise sehr spendabel zeigte. So fanden die Lose reißenden Absatz, kein Wunder, wenn ein original EM-Ball, ein Sechs-Mann-Zelt oder ein hochwertiges Mobiltelefon unter den Hauptpreisen waren.

Wahre Kunstwerke schufen die Kinder der sechsten Ganztagesklasse mit ihrer Klassenleiterin Anna Wollinger und der Künstlerin Elfriede Wollinger. Im Rahmen des Unterrichts beschäftigten sich die Kinder mit den „Wurzelländern“ und gestalteten zu jedem einzelnen Land ein wunderschönes Acrylbild mit typischen Motiven. Im Rahmen einer Verlosung fanden die Kunstwerke neue und sehr stolze Besitzer.

Es ist der Schulfamilie ein sehr großes Anliegen, soziales Engagement zu zeigen. Daher ging der Erlös der Tombola an die Klinikclowns und mit dem eingenommenen Geld aus der Bilderverlosung kann für ein weiteres Jahr das Patenkind der Schule in Uganda unterstützt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wien , Wien – nur du allein

 

(12.-14. Juli 2016)

 

Die M10 in der österreichischen Hauptstadt !  Drei abwechslungsreiche Tage mit Sonne, Regen und Sturm ließen die Abschlussfahrt zu einem Abenteuer werden. Das Riesenrad im Prater war einer der Höhepunkte der Reise, doch auch die Affenbabys im Tiergarten Schönbrunn ließen die Herzen der Tierfreunde höher schlagen. Kultur, Kunst und Kulinarik in wohlgeplantem Rhythmus stellen die Interessen aller zufrieden und ließen die Schulzeit angenehm ausklingen.

 

 

Leckeres Qualiessen

 

(Juli 2016)

 

Im Rahmen des Qualifizierenden Abschlusses bereitete die Gruppe Soziales dieses Jahr einen sommerlichen Brunch vor. Die geladenen Gäste waren voll des Lobes über die kleinen kulinarischen Kunstwerke, die die jungen Damen und Herren "gezaubert" haben.

 

 

 

Prävention zum Thema Handy und Internet

 

(April bis Mai 2016)

 

Im Rahmen der Präventionsarbeit fand ein gemeinsamer Elternabend mit der Grundschule Theodor Eckert zum Thema „Gefahren von Handy und Internet“ statt. Hierzu wurde Polizeihauptkommissar Günther Nebel von der Polizeiinspektion Deggendorf eingeladen, der sich seit Jahren beruflich mit dem Thema auseinandersetzt. Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming und andere Bedrohungen durch Internet und neue Medien waren Bestandteil des Vortrages.

Zu Beginn fragte Herr Nebel den Wissenstand der Eltern mit Hilfe des Quizzes „Kinder sicher im Netz“ ab. Hier stand besonders der Umgang mit dem Internet im Vordergrund. Auch anhand von Statistiken wurde den Erziehungsberechtigten erläutert, dass z.B. bereits 100% der Schüler in den 5. und 6. Klassen ein Smartphone besitzen und somit meist unbegrenzten Zugriff auf das Internet haben.

Anschließend wurden die Gründe und Anlässe für Cybermobbing erörtert. In diesem Zusammenhang stellte Herr Nebel auch die damit verbundenen Straftaten wie beispielsweise Beleidigung, Nötigung, Bedrohung und noch einige mehr. Die Ernsthaftigkeit des Themas wurde durch das Vorführen eines Videos einer kanadischen Schülerin, die wegen Cyber-Mobbings Suizid beging, noch mehr verdeutlicht.

Im weiteren Verlauf zeigte der Polizeihauptkommissar sowohl Altersbeschränkungen wie z. B. für Facebook oder Whatsapp, die damit verbundenen Gefahren als auch Schutzmöglichkeiten für die eigenen Kinder zu Hause auf. In diesem Zusammenhang gab Herr Nebel viele gute und anschauliche Tipps, um den eigenen PC, das eigene Smartphone oder Smart TV vor Angriffen, Viren und Trojanern zu schützen.

Immer wieder veranschaulichte Herr Nebel seine Ausführungen durch viele Beispiele aus der polizeilichen Praxis und fesselte so die Zuhörer. Auch Fragen der Eltern und Lehrer zum Thema wurden gerne beantwortet.

Nach dem Elternabend baten alle Klassenlehrer Herrn Nebel um einen Besuch in den Klassenstufen 5 bis 10, da die Themen Handy und Internet, damit verbundene dargestellte Gewalt und Pornographie, ständige Erreichbarkeit und Cybermobbing altersübergreifend alle Schüler und Schülerinnen betreffen. Die Schüler sind durch Programme wie WhatsApp verleitet in Gruppen 24 Std erreichbar zu sein, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

Die Resonanz der SchülerInnen auf die Workshops von Herrn Nebel fielen ebenso positiv aus wie die des Elternabends. Auch hier legte Herr Nebel sehr praxisnah den Jugendlichen einen vorsichtigen Umgang mit den Medien und deren Gefahren nahe. Die Schülerinnen und Schüler folgten dem Vortrag äußerst interessiert und diszipliniert, stellten dem Polizisten immer wieder viele und auch detaillierte Fragen, so dass eine rege Diskussion entstand.

Die Veranstaltung im Rahmen der Prävention wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert.

 

 

 

Schüler zeigen sich barmherzig

 

(10.03.2016)

 

Papst Franziskus rief die Zeit zwischen dem 8. Dezember 2015 und dem 20. November 2016 als das Heilige Jahr der Barmherzigkeit aus. Während dieser Zeit soll die Barmherzigkeit wieder verstärkt in das Bewusstsein der Gläubigen rücken. Auf Initiative des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer fand in diesem Zusammenhang am 10. März der „day of mercy“ (Tag der Barmherzigkeit) statt. Der Grundgedanke ist, dass über Barmherzigkeit nicht nur geredet, sondern diese im Alltag gelebt werden soll.

Wo kann Barmherzigkeit besser gelebt werden als an einem Ort, an dem viele Menschen zusammenkommen? Dies dachte sich die Mittelschule Theodor Heuss und beteiligte sich gerne an der Aktion.

Bei der Begrüßung der Schüler und Lehrkräfte in der Aula wies Schulleiter Robert Seif darauf hin, dass Barmherzigkeit eine zutiefst menschliche Eigenschaft sei, die uns von Tieren und seelenlosen Robotern unterscheidet. Auch sei Barmherzigkeit kein Privileg einer bestimmten Religion, sondern spiele in allen Religionen eine sehr wichtige Rolle. Dieser Tag der Barmherzigkeit habe mit dem Muttertag eine Gemeinsamkeit: Es dürfe nicht nur an einem Tag im Jahr ein bestimmtes positives Verhalten gezeigt werden. Vielmehr dienen diese Tage nur dazu, die Liebe zur Mutter bzw. die Bedeutung der Barmherzigkeit, die das ganze Jahr über gezeigt werden sollen, in Erinnerung zu rufen. An der Schule gibt es im Alltag viele Beispiele für Barmherzigkeit: Wenn Schüler einander ein böses Wort verzeihen, wenn Lehrkräfte unendlich viel Geduld mit manchen Kindern aufbringen, wenn Frau Bianchin, die den Pausenverkauf betreibt, die nicht verkauften Semmeln an noch hungrige Kinder verschenkt, …

Kaplan Thomas Kraus, der zusammen mit der Lehrerin Anna Wollinger, die Veranstaltung organisiert hatte, ging im Anschluss auf die Wortbedeutung von „Barmherzigkeit“ ein und erläuterte anhand eines Filmes die im Matthäusevangelium beschriebenen sieben Werke der Barmherzigkeit. Obwohl sie vor beinahe 2.000 Jahren niedergeschrieben wurden, sind sie heute angesichts der politischen und gesellschaftlichen Situation aktueller denn je.

Lehrerin Anna Wollinger wies mit Schülern auf die überkonfessionelle Bedeutung der Barmherzigkeit hin. „Zakat“ geben, das bedeutet, Bedürftige zu unterstützen, stellt im Islam eine der fünf Säulen dar. Zusammen mit ihrer Klasse verkaufte Frau Wollinger bei verschiedenen Gelegenheiten Acrylbilder, die ihre Schüler mit einer Künstlerin angefertigt hatten. Der Erlös und die gesamten Einnahmen eines Spielzeugflohmarktes, den die 5. und 6. Klassen veranstaltet hatten, wurde an Frau Helma Endl überreicht, die im Rahmen der Ugandahilfe den Betrag von 250 € an das Patenkind der Schule weitergibt. Somit ist ein weiteres Schulbesuchsjahr gesichert! Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass Barmherzigkeit nicht vor der eigenen Haustüre aufhört.

Nach diesem gemeinsamen Teil wurden die Klassen einzeln von Frau Wollinger und Kaplan Kraus durch die Ausstellung geführt, welche sich mit den sieben Werken der Barmherzigkeit beschäftigten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Voll die Party“

 

(Februar 2016)

 

Das Planspiel mit dem passenden Namen „Voll die Party“, welches im Rahmen der Suchtprävention, wurde kürzlich in den 9. und 10. Klassen durchgeführt.

So recht konnten sich die 14 – 17-jährigen Schülerinnen und Schüler nicht vorstellen, was da in diesen vier Schulstunden auf sie zukommen würde. Eine Party, mit Alkohol, an der Schule?

Tatsächlich wurden sie Jugendlichen im 1. Teil der Veranstaltung von Herrn Stefan Hausinger und Frau Elke Colombara, die das Projekt gemeinsam durchführten, allgemein in die Thematik Konsum- und Risikoverhalten einführt. Die Regeln des Planspiels wurden ausführlich erklärt und der Raum entsprechend vorbereitet. Jeder Schüler erhielt eine Rolle, die er anhand von Profilkarten, Konsequenzkarten und Chips recht kreativ in den verschiedenen Bereichen, wie der Bar, dem Krankenhaus, zu Hause etc. ausleben konnte. Das Planspiel bzw. die Simulation konnte nun beginnen. Die Schülerinnen und Schüler spielten ihre Rollen sehr intensiv und testeten die Grenzen voll aus. Die Simulation der Party ermöglichte das konkrete Erleben einer sozialen Situation aus dem Blickwinkel einer bestimmten Rolle, welche sie durch das Ziehen einer Spielkarte zufällig erhielten. Statt Alkohol erhielten sie an der Bar Chips und wurden mit den entsprechenden Konsequenzkarten, also den Folgen ihres Konsums, z. B. „dicker Kopf am nächsten Morgen, Besuch im Krankenhaus oder auf der Polizeiinspektion“, konfrontiert.

Anschließend erfolgten eine mündliche und schriftliche Auswertung der erlebten Erfahrungen und die Reflexion. Der Bezug zur Realität wurde hergestellt und vor allem die negativen Konsequenzen, wie Alkoholvergiftungen, Unfälle, Gruppenzwang etc. konkret besprochen. Rechtliche und gesellschaftliche Grenzen waren ebenso Themen, wie die Fragen „Wie hast du dich dabei gefühlt? Was würdest du in der Realität anders machen? Was kann der Einzelne selbst beeinflussen? Was hast du aus der Simulation gelernt?“.

Insgesamt kam das Planspiel bei den Jugendlichen sehr gut an und erzielte durch den nahen Realitätsbezug einen großen Lerneffekt. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich über die Wirkung des sozialen Drucks in Bezug auf ihren Alkoholkonsum ebenso bewusst werden, wie über die möglichen Risiken und Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums. Außerdem wurden sie zur Situation für die „Nichttrinker“ oder Freunde, die keinen oder wenig Alkohol vertragen, sensibilisiert und es sollte eine Umdeutung und Stärkung der Nichttrinkerrolle erfolgen.  

Durch das aktive Spiel wurden die Zusammenhänge und Folgen des übermäßigen Konsums sehr deutlich. Die Konsequenzen konnten umgehend besprochen und Lösungsstrategien und Änderungsansätze erarbeitet werden.

Der Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule dankenswerterweise durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V..

 

 

 

Viele offene Fragen zum Thema Sexualität und Liebe!

 

(Februar 2016)

 

Für die achten Jahrgangsstufen der Mittelschule Th. Heuss fand auch in diesem Schuljahr wieder jeweils eine sexualpädagogische Veranstaltung durch den gesundheitlichen Sozialdienst - Schwangerenberatungsstelle - des Landratsamtes statt.

Die Diplomsozialpädagoginnen Marlies Falk, Monika Hölzl und Eva Eder kamen dankenswerterweise an die Mittelschule und besuchten die beiden achten Klassen für einige Stunden. Sie wiesen u.a. darauf hin, dass Sexualität ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen und ein zentraler Bestandteil seiner Identität und Persönlichkeit sei. Dennoch, so die Fachkräfte, falle es vielen Jugendlichen und Erwachsenen schwer, offen über Sexualität zu reden. Für Probleme und vor allem dringenden Fragen gäbe es häufig keine adäquaten Ansprechpartner. Sexualerziehung ist daher ein sehr wichtiges Thema für die Schule.

Neben Information über biologische Fakten, Verhütungsmittel und –methoden und deren Wirkungsweisen, sei die unterstützende Begleitung der Jugendlichen in ihrer Entwicklung von Einstellungen und Verhaltensweisen notwendig.

Um freier sprechen zu können, wurden die Klassen jeweils in Jungen- und Mädchengruppen aufgeteilt. Je nach Interesse und Alter wurden die Themenbereich Beziehungen, Traumfrau bzw. Traumann und Rollenverhalten bearbeitet. Außerdem befassten sich die Gruppen mit der körperlichen Veränderung von Jungen und Mädchen während der Pubertät, Geschlechtsverkehr und Verhütung.

Ein sehr großer und überaus wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war die Klärung der zahlreichen offenen Fragen der Schüler. Diese wurden bereits vorab gesammelt und schließlich alle zur Zufriedenheit der Jugendlichen beantwortet.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch Jugendsozialarbeit an Schulen.

 

 

„Wie funktioniert mein Körper eigentlich?“

 

(16.02.2016) 

 

Das erfahrene Beratungsteam von Donum Vitae begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b mit Unterricht auf eine etwas andere Weise. Spielerisch, anschaulich und erlebnisorientiert wurde das Thema Pubertät mit den Kindern bearbeitet. Bei der Sexual­prä­ventionsveranstaltung wurden die beiden Klassen in Mädchen- und Jungengruppen aufgeteilt.

Den Mädchen wurden im Rahmen des Projektes „Mädchen, Frauen, meine Tage“ viele wichtige Informationen vermittelt, um ihren eigenen Körper besser kennen zu lernen. Angesprochen wurden dabei unter anderem Themen wie der Weg zur Frau, Körperhygiene und Schwangerschaft.

Die Buben setzten sich mit der Entwicklung vom Jungen zum Mann auseinander und erfuhren viel Wissenswertes und Wichtiges über körperliche und seelische Veränderungen, Stimmbruch und Körperhygiene. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit ausführlich Fragen zu stellen und sich mit den Referentinnen auszutauschen.

Ein kurzer Film zum erarbeiteten Thema, den die Schülerinnen und Schüler wieder gemeinsam anschauten, bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Organisiert wurde dieses Projekt von der Jugendsozialarbeit an Schulen.

 

Fr. Hilpert (links) und Fr. Kuisle (rechts) von Donum Vitae mit der Klasse 6a

 

Besichtigung unserer Heizanlage mit Herrn Penn durch die 5. Klassen

 

(02./03.02.2016)

 

Am Dienstag und Mittwoch, den 02. und 03.02.2016, besichtigten wir zusammen mit Herrn Seif die Heizanlage unserer Schule. Nachdem wir uns im PCB-Unterricht mit den verschiedenen Arten der Wärmeausbreitung beschäftigt haben und die Funktionsweise einer Zentralheizung besprochen haben, wollten wir nun die Heizanlage unserer Schule besichtigen. Unser Hausmeister, Herr Penn, erklärte uns die Anlage, die dafür sorgt, dass es in der kalten Jahreszeit schön warm in unserer Schule ist.

Sehr beeindruckt waren wir von dem großen Heizkessel und der Menge an Rohren. Herr Penn behält hier allerdings den Überblick, muss aber jeden Tag die Anlage kontrollieren.

Mit unseren Vorkenntnissen konnten wir viel von dem, war er uns erzählte, auch verstehen. Mit „Vorlauf“ und „Rücklauf“ z.B. sind die Rohre gemeint, die warmes Wasser vom Kessel weg in die Klassenzimmer, bzw. kaltes Wasser wieder zurück in den Kessel führen. Auch mit dem Begriff „Ausdehnungsgefäß“ konnten viele von uns etwas anfangen. Keinen Überblick hatten wir jedoch bei einem Blick in den Sicherungskasten mit Hunderten von Kabeln. Gut, dass sich Herr Penn hier auskennt!

Erwärmt wird das Wasser mit Erdgas, das keinen Lagertank an unserer Schule benötigt. In einem Rohr, das unterirdisch zu unserer Schule verläuft, wird das heiße Wasser transportiert.

 

Sehr interessant und unglaublich ist die Tatsache, dass dieses Rohr nur einen Durchmesser von 10 cm hat. Dies reicht aus, um unser großes Schulhaus zu heizen!

 

 

 

Kunstgruppen auf künstlerischen Entdeckungstour

 

(16.12.2015)

 

Im Rahmen des Kunstunterrichts starteten die Jungen und Mädchen der Klassen 9 a und M 9 im Dezember  zur Kunstexkursion in die Münchner Neue Pinakothek.  Es erwartete sie eine interessante Führung zum Thema Impressionismus – der Zauber von Licht und Farbe.

 

Frau Lorens vom MPZ analysierte mit den Schülern ausgewählte Gemälde. Dazu zählten die „Sonnenblumen“  von Van Gogh,  die „Seerosen“ von Monet …

 

Nach einer entspannten Mittagspause und einem Stadtbummel in der Landeshauptstadt fuhr die Kunstelite der Mittelschule Theodor Heuss bereichert von den vielfältigen Eindrücken zurück zum schulischen Alltag.

 

 

„KlarSicht-MitmachParcours“ im Rahmen der Suchtprävention

 

(16.12.2015)

 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelte im Rahmen ihrer Jugend­kampagnen den KlarSicht-MitmachParcour, der seit 2004 bundesweit mit großem Erfolg eingesetzt wird.

Nun konnte dieses suchtpräventive Projekt für beide 8. Klassen durchgeführt werden. An den verschiedenen Stationen wurden den Jugendlichen Informationen zu den Suchtmitteln Alkohol und Tabak interaktiv vermittelt. Sie erhielten Entscheidungsgrundlagen und –hilfen, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten. Die Jugendlichen konnten bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Kompetenzen einbringen und durch Teamarbeit voneinander lernen.

Der Parcours bestand aus vier unterschiedlichen Stationen, welche vom ambulanten Suchtpräventionsteam durch Angelika Pagany, Monika Fischer, Yvonne Breuer und Visitatorin Verena Schmalhofer (Suchtprävention Straubing), sowie der PCB-Lehrkräfte Sabine Mugrauer-Hartl und Josef Staudhammer betreut wurden.

Bei der Station „Tabak, nichts vernebeln“, erhielten die Schüler und Schülerinnen wichtige Informationen u.a. über die Folgen von Rauchens, Erkrankungen, die durch rauchen entstehen können, Ausstiegsmöglichkeiten, Inhaltsstoffe, Passivrauchen oder das Jugendschutzgesetz. Verschiedene Bilder verdeutlichen den Jahresüberblick über den Zigarettenverbrauch und die dadurch entstehenden Kosten.

Die Dreh-Bar, ein Frage- Antwortspiel, sowie die Trink-Bar, verschieden große Gläser, boten bei der Station „Alkohol, alles im blauen Bereich“ gute Möglichkeiten für den Gesprächseinstieg. Die Jugendliche sollte z.B. schätzen, welches Glas am meisten reinen Alkohol enthält. Außerdem wurde über individuelle und gesellschaftliche Trinkgewohnheiten, Wirkungsweisen von Alkohol, Promille im Blut und den Abbau von Alkohol und vieles mehr diskutiert.

Bei der „Talkshow“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler fiktive Geschichten und sprachen über den weiteren Verlauf. Verschiedene Bildkarten wurden zu einer Story zurechtgelegt. Ein Jugendlicher steckt durch Alkohol oder Rauchen in der Klemme. Gemeinsam wurde nach Lösungen für das Problem gesucht. So setzten sich die Teilnehmer mit den Risiken und Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums auseinander, entwickelten ein eigenes Problembewusstsein, reflektierten das Konsumverhalten und erkannten Handlungsmöglichkeiten.

Die „Rauschbrillen“ kamen bei den Jugendlichen am Besten an. An der vierten Station konnten die Teilnehmer mit Hilfe von Rauschbrillen, Wahrnehmungsstörungen nach (starkem) Alkoholkonsum simulieren. In einem kleinen Parcours mussten sie z.B. einen Ball fangen oder eine Linie lang laufen. Mit 0,8 bzw. 1,5 Promille wird die Wahrnehmung getrübt und die Koordinationsfähigkeit leidet. Dieses eigene Erleben der Einschränkungen durch Alkoholkonsum beeindruckte die Schülerinnen und Schüler am meisten.

Durch dieses Projekt sollten die Teilnehmer u.a. ihr eigenes Verhalten reflektieren, der verantwortungsvolle Umgang mit legalen Suchtmitteln und Wissen über relevante Aspekte rund um den Alkohol- und Tabakkonsum sollten gefördert werden. Zwar konnte in der Kürze der Zeit die umfassende Thematik nur angerissen werden, weitere suchtpräventive Projekte werden aber im Laufe des Schuljahres noch folgen.

Die Veranstaltung im Rahmen der Suchtprävention wurde von der Jugendsozialarbeit organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V.

 

 

Suchtprävention "Paula12 & Co" für die 6. Klassen

 

(04.12.2015)

 

Im Rahmen der Suchtprävention informierten Yvonne Breuer und Angelika Pagany vom ambulanten Suchtpräventionsteam die beiden sechsten Klassen im Workshops „Paula12 & Co.“ über das Thema PC, Internet und sonstige Medien.

 

Die Wichtigkeit und die Faszination, die vom Internet ausgeht, beschäftigen nicht nur Erwachsene. Besonders im Leben von Kindern und Jugendlichen nimmt das Medium Internet immer mehr Raum ein. Als eine Möglichkeit der Kommunikation und des Informationsaustausches ist eine Plattform wie das Internet kaum mehr wegzudenken. Dort haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit sich mit Freunden zu treffen und auszutauschen. Das dies auch Gefahren mit sich bringt, wurde den Schülern in diesem Workshop anschaulich vermittelt.

 

Zunächst wurden die verschiedenen Arten der Kommunikation im Netz vorgestellt, von Chats, Apps bis hin zu Messangern. Im Vordergrund standen hierbei natürlich Whatsapp und Facebook. Ebenfalls Thema des Workshops waren die Bildrechte. Fragen wie, „ab wann kann ich für die Verbreitung von Bildern haftbar gemacht werden“, wurden u. a. geklärt. In diesem Zusammenhang wurde auch auf das Einsetzen der Strafmündigkeit mit dem Erreichen des 14. Lebensjahres aufmerksam gemacht.

 

Der Comic „Paula12“ veranschaulichte den Schülern die Gefahren im Chat. Darin geht es um einen Chatter, der sich als Paula, 12 Jahre, ausgibt und mit dem Schüler Tony12 einen Dialog beginnt. Mit Hilfe des fiktiven „Internauten-Teams“, einem Spezialteam von Kids, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Spammer, Hacker und Schmutzfinken im Netz zu jagen und dingfest zu machen, findet Tony12 heraus, dass es sich bei Paula um einen Erwachsenen handelt und er den Dialog beenden soll. Das „Internauten-Team“ gab den Schülern Tipps und Hinweise zum Thema Datenschutz. Im Klassenverbund wurden die einzelnen Gefahren während der Unterhaltung aufgedeckt und Verhaltensweisen für den persönlichen Schutz herausgearbeitet. Auch wurde immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass Informationen und Bilder, die im Internet landen, für alle zugängig sind.

 

Durch dieses Projekt sollten die SchülerInnen auf die Gefahren im Internet wie Mobbing, Virenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Downloads von Music etc. aufmerksam gemacht werden. Den Schülern wurde vermittelt, dass es auch im Internet gewisse Spielregeln gibt, an die sie sich halten sollten, um sich und ihr Umfeld zu schützen.

Mit großem Interesse verfolgten die Schüler den Workshop, arbeiteten sehr gut mit und ließen einige persönliche Erfahrungen mit einfließen.

 

Die Veranstaltung im Rahmen der Suchtprävention an unserer Schule wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V.

 

 

Landratsamt statt Schulbank

(26.11.2015)

 

Einen Projekttag unter dem Motto „Lernort Landratsamt“ durfte die Klasse M 10 der Mittelschule Theodor Heuss mit ihrem Klassenleiter Werner Schwinger am Landratsamt Deggendorf verbringen. Nach Berichten über die Tätigkeiten des Landratsamtes und der Kommunalverwaltung von Frau Jutta Staudinger nahm sich sogar Landrat Christian Bernreiter persönlich Zeit zu einem ausführlichen Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. So konnten die Schüler aus erster Hand erfahren, wie die gegenwärtige Flüchtlingsproblematik vom Deggendorfer Landratsamt organisiert und verwaltet wird. 

 

Nach einer kurzen Pause, in der die Schüler in die Kantine des Amtes zu einer Brotzeit eingeladen waren, folgte ein Referat über das Führerscheinwesen von Herrn Schott, dem Leiter der Führerscheinstelle.

 

 

Dabei waren die Jugendlichen vor allem von der Tatsache betroffen, dass man bei Drogenmissbrauch auch den Führerschein verlieren kann, ohne ein Kraftfahrzeug zu führen.

 

Den Abschluss dieses interessanten Vormittages bildete der Vortrag von Herrn Franz Gendritzki, der im Landratsamt für den Themenbereich Jugend und Familie zuständig ist. Herr Gendritzki erklärte den Schülern anhand konkreter Problemfälle auf anschauliche Art und Weise die Bedeutung des Jugendschutzgesetzes und der Jugendgerichtshilfe.

 

 


Herr Gendritzki, Leiter des Jugendreferats am Landratsamt

Herr Bernreiter bei seinem Vortrag über das Landratsamt

Die Brotzeit ließ man sich in der Kantine schmecken.

Im Namen der Klasse bedankte sich Lena Vogl beim Landrat

 

 

Michelle Pham Siegerin im Vorlesewettbewerb

 

(17.11.2015)

 

Am 17. November fand der schulinterne Leseentscheid für den Vorlesewettbeerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels statt. In den beiden 6. Klassen wurden bereits die Klassensieger ermittelt, so dass nun der Schulsieger gekürt werden konnte.

Die jeweils zwei klassenbesten Leser machten es der aus drei Lehrkräften und dem Schulleiter bestehenden Jury nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Zunächst stellte jeder Teilnehmer einen selbst ausgewählten und zu Hause geprobten Text vor. Dabei wurde auf das Textverständnis, die Lesetechnik und die Textgestaltung besonders geachtet. In einer zweiten Runde, bei der den Teilnehmern ein unbekannter und daher nicht geübter Text vorgelegt wurde, zeigte sich die Souveränität der späteren Siegerin in besonderer Weise. In dieser Runde standen die Lesetechnik und die Textgestaltung im Vordergrund. Jeder Teilnehmer las einen Abschnitt aus dem Jugendbuch „Die Krokodilbande in geheimer Mission“.

Bei der abschließenden Besprechung und dem Vergleich der einzelnen Beurteilungen war sich die Jury schnell einig, dass die Leistung von Michelle Pham ihr den ersten Platz und damit den Schulsieg brachte. Auf den weitern Rängen folgten Jasmin Anwander, Jennifer Balko und René Steinbauer.

Im Rahmen der morning assembly am 7. Dezember wurden die Schulsieger vom Schulleiter Robert Seif und der Lesebeauftragten der Mittelschule, Frau Agnes Glotz, vor der gesamten Schülerschaft geehrt und sie erhielten für ihre besonderen Leistungen schöne Preise.

Der Schulsiegerin Michelle Pham drücken wir jetzt schon die Daumen für die nächste Runde. Dies wird der Landkreisentscheid sein, doch dem sympathischen Mädchen ist Einiges zuzutrauen.

Eingerahmt wurde die kleine Feierstunde von Marko Zika aus der Klasse M8, der das Publikum mit zwei klassischen Klavierstücken zu wahren Beifallsstürmen hinriss.

 

 

Betriebserkundung im Rahmen des AWT Unterrichts 

 

(28.10.2015)

 

Einen interessanten Einblick in die Arbeitswelt erhielten die Schüler und Schülerinnen der Klassen 8a und M8, bei der Betriebserkundung der Landwirtschaft von Familie Schweiger in Straßkirchen. 

Seit 1760 arbeiten und wirtschaften die Generationen der Familie im Gäuboden und haben einen beeindruckenden Großbetrieb aufgebaut. 

Die Daten über Kartoffel-, Zuckerrüben-, Weizen- und Maisanbau versetzten die Schüler in Staunen. 

Allein die Kartoffelernte versorgt 45 000 Menschen mit Pommes und Chips. 

Die für die Ernte benötigten Maschinen beeindruckten nicht nur mit ihrer Größe, sondern auch mit ihrer technischen, computergesteuerten Ausstattung. 

115 Mutterschweine, 900 Mastschweine und 27 000 Hähnchen zeugen von der Größenordnung der Tierhaltung. 

Die Technikfans unter den Schülern und Schülerinnen kamen bei der Besichtigung der Biogasanlage voll auf ihre Kosten. 

Herr Josef Schweiger und sein Sohn Franz erklärten, während des Rundgangs, ausführlich und für jeden verständlich, die Betriebsabläufe. Größtmögliche Wirtschaftlichkeit auf der einen Seite, aber auch Offenheit für artgerechte Tierhaltung und Umweltschutz auf der anderen Seite, stellen eine große Herausforderung dar, der sich Familie Schweiger mit großem Engagement stellt.    

Zum Schluss dieser informativen, externen Schulstunden überraschte uns Frau Schweiger mit einer kulinarischen Stärkung in Form eines Buffets im Freien. 

 

 

Vogelhäuschen aus Ton

 

(28.10.2015)

 

Wie schon in den vergangenen Schuljahren besuchte uns  Keramikmeister Harald Zellner in der Woche vom 27. Oktober in der offenen Ganztagsklasse und wir führten unser diesjähriges Tonprojekt durch.

Geplant war, dass an diesen drei Nachmittagen jeder sein Vogelhaus töpfern durfte. Unter genauer Anleitung, Schritt für Schritt zeigte Herr Zellner das Vorgehen bei der Bearbeitung und Gestaltung.  Bei Bedarf half er fachmännisch bei den verschiedenen Schülerarbeiten mit und ermöglichte so die praktische Umsetzung am Werkstück.

So wurde gearbeitet:

Aus einer einfachen Tonplatte wurde innerhalb kürzester Zeit ein Zylinder geformt. Dieser bekam vorne und hinten einen Deckel und nun war unser Meiserwerk fast fertig. Besonders die Kanten des Vogelhäuschens mussten fein verstrichen werden um ein schönes Ergebnis zu erzielen.  Natürlich haben sich alle Schüler mächtig ins Zeug gelegt und gewerkelt.

Damit die Häuschen der Vögel auch bei Regen trocken bleiben, setzten wir  ein kleines Dach drauf und schnitten ein Einflugloch, als Eingang für die Tiere hinein. Alle Kinder hatten viel Spaß dabei und es war schön zu beobachten, wie jeder seinem Tonprojekt eine ganz persönliche Note aufdrückte.

Da alle so effektiv arbeiteten war noch genügend Zeit um, passend zur Jahreszeit, Blätter aus Ton zu Gestalten. Passend zu den Jahreszeiten werden die Räume der OGS dekoriert und die Tonblätter werden dabei einen tollen Akzent setzten.

Es war während des Projektes viel Spielraum für die Umsetzung der eigenen kreativen Ideen der angehenden Töpfer, die unter professioneller Hilfestellung von Harald Zellner umgesetzt wurden. 

Auch genossen die Schüler sichtbar das Arbeiten mit Ton und freuen sich schon auf das Ausstellen der gestalteten Werkstücke im Schulhaus und natürlich auch im eigenen Garten.

 

 

„Fit sein macht Schule“

 

(26.10.2015)

 

Kinderärzte klagen schon seit langem darüber, dass die Kinder immer mehr Probleme mit ihrem Bewegungsapparat und dem Gewicht haben. Die elektronischen Freizeit- und Bewegungskiller Smartphone und PC tragen sicherlich einen großen Teil dazu bei. Angesichts dieser Entwicklung ist eine sportliche Betätigung immer wichtiger, doch findet diese bei vielen Jungen und Mädchen leider nur noch im schulischen Sportunterricht statt.

Unsere Schule hat sich in Zusammenarbeit mit der AOK Bayern zum Ziel gesetzt, die motorische Leistungsfähigkeit der Kinder zu verbessern. An der Aktion „Fit sein macht Schule“ beteiligen sich die Mädchen der 5. bis 8. Klassen mit ihrer Sportlehrerin Claudia Neubauer. Am vergangenen Montag fand unter der Leitung von Frau Renate Wasmeier von der AOK Deggendorf der erste Schritt des Programmes statt. Die Mädchen absolvierten einen ersten sportmotorischen Test in der Turnhalle an verschiedenen Stationen und füllten einen Testbogen aus. Die Auswertung dieser Ergebnisse wird im Sportunterricht berücksichtigt werden. Dies bedeutet in der Praxis eine gezielte Förderung der Schülerinnen und eine Verbesserung ihrer motorischen Fähigkeiten. Als Endziel steht eine vermehrte Bewegung der Kinder, vor allem in ihrer Freizeit und damit einhergehend ein Abbau des permanenten Stressniveaus, dem die Kinder heute ausgesetzt sind. Gespannt kann man auf einen erneuten Test am Ende des Schuljahres sein, der zeigt, inwieweit die Ziele erreicht wurden.

 

 

Ausflug zum Haus der Wildnis

 

(21.10.2015)

 

Am 21. Oktober besuchte die Klasse 8a im Rahmen des PCB-Unterrichts das Haus zur Wildnis in Ludwigstal, mitten im Bayerischen Wald.

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde am 7. Oktober 1970 als erster deutscher Nationalpark feierlich eröffnet.

Am 1. August 1997 wurde der Nationalpark um 11.000 Hektar Staatswald bis nach Bayerisch Eisenstein auf insgesamt 24.222 Hektar erweitert.

Bei dem Ausflug lernten die Schüler einerseits einiges über die Geschichte des Nationalparks Bayerischer Wald andererseits konnten sie ihr Wissen über den Wald, seinen Boden und seine Bewohner erweitern.

Frau Bernecker und Herr Resch erläuterten mit zahlreichen und anschaulichen Experimenten, wie der PH-Wert bestimmt wird oder wie man Bodenproben entnimmt.

Hinzu kamen Informationen über Bewohner des Waldes in jeder Größe, von Microorganismen über Mesoorganismen bis hin zu Megaorganismen.

Das Luchspaar, das vor einigen Jahren angesiedelt worden war, ließ sich leider nicht blicken, dafür konnte an der Kletterwand geklettert werden und auch der kurze Marsch in den Wald brachte interessante Erkenntnisse.

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam geht vieles besser!

 

(14.10.2015)

 

Wieder einmal trafen sich die 20 frisch gewählten Klassensprecher der Mittelschule Theodor Heuss zu einem Klassensprechertag. Vor der äußerst spannenden Schülersprechwahl fand eine intensive Kennenlernphase zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Klassen statt. Außerdem beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv und spielerisch mit verschiedenen Problemlösungsstrategien, sowie den rechtlichen Grundlagen ihres Amtes.

 

Der diesjährige Klassensprechertag wurde von Fr. Andrea Hahn und Fr. Manuela Hubert, Jugendsozialarbeit an Schulen, mit Unterstützung der Verbindungslehrkraft Fr. Sabine Mugrauer-Hartl durchgeführt.

 

Zu Beginn dieses Klassensprechertages stellten sich zunächst einmal alle Schülerinnen und Schüler vor und lernten sich in einer spielerischen Runde besser kennen.

Anschließend setzten sich die Vertreter der Klassen auf praktische Art und Weise mit den Rechten und Pflichten des Klassensprecheramtes, der SMV, der Schülersprecher und des Verbindungslehrers auseinander. In einem Quiz wurde das vorher erlernte Wissen abgefragt.

Durch den gezielten Einsatz von Kennenlern-, Wahrnehmungs- und Kooperationsspielen den Tag über, sollten Berührungsängste abgebaut, die Selbst- und Fremdwahrnehmung geschult und vor allem die Teambildung als SMV unterstützt werden.

Der Kooperationscharakter der erlebnispädagogischen Spiele sollte durch vielschichtige Problemstellungen, die nur innerhalb der Gruppe gelöst werden könnten, das soziale Lernen gezielt fördern und damit den Kindern und Jugendlichen, die eine Führungsposition in der Klasse einnehmen, wertvolle soziale und emotionale Kompetenzen vermitteln.

 

Ziel des Seminars war es, den Klassensprechern als Leitfiguren der Klasse Teamfähigkeit, Sozial- und Lebenskompetenzen und Vorbildverhalten zu vermitteln, die sie in der Ausübung ihrer Tätigkeit unterstützen und sich so direkt und indirekt auch auf ihre Mitschüler auswirken. Die Vertreter der Klassen erkannten, dass sie viel Verantwortung für ihre Mitschüler tragen und sich aktiv für deren Wohl einsetzen müssen.

Des Weiteren sollten sich die Mitglieder der SMV intensiv kennenlernen und somit am Ende des Tages in der Lage sein, die Vertreter der gesamten Schülerschaft, nämlich die Schülersprecher zu wählen.

Diese Wahl stellte den Höhepunkt des Tages dar. Im zweiten Wahlgang wurde Gordon Kronner (M10) als erster Schülersprecher gewählt. Als seine Vertretung wurden Christiane Weinzierl (M9) als zweite und Gasteiger Jasmin (9a) als dritte Schülersprecherin ernannt.

Als Abschluss des Tages wurden noch zahlreiche Projektideen der SMV für das laufende Schuljahr gesammelt.

 

Ein großer Dank gilt der Stadtverwaltung Deggendorf, die dankenswerterweise wieder die Finanzierung des Klassensprechertages übernahm.

 

 

Wandertag der Klasse 5b mit einem Greifvogel

 

(13.10.2015)

 

Am 13.10.2015 wanderten wir, die 5b, mit Frau Miller und Herrn Huber von unserer Schule aus nach Haus Kräh über Sandweg und Elmering.

In Gailberg wartete eine Überraschung auf uns. Frau Simeth, die Mutter eines ehemaligen Schülers, zeigte uns freundlicherweise den Wüstenbussard Lucy, mit dem ihr Mann als Falkner auf Hasen- und Kaninchenjagd geht. Wir erfuhren eine Menge Interessantes über die Lebensweise dieses Raubvogels, der eigentlich in Mexiko lebt. Außerdem zeigte sie uns noch die Frettchen, die bei ihnen leben. Wir durften sogar an einem Tier riechen, nichts für empfindliche Nasen!

Besonders überraschte uns, dass die Frettchen im Garten besonders gerne Schnecken fressen und Frau Simeth sich keine Sorgen um ihre Pflanzen machen muss! Vielen Dank nochmals an Frau Simeth, die alles ganz genau und sehr anschaulich erklärte und uns zum Abschied sogar noch Federn von Lucy schenkte, die der Vogel bei der Mauser verliert.

Eine Stunde später kehrten wir ein und viele ließen sich das verlockende Angebot nicht entgehen für 4€ am Büffet so viel zu essen wie man konnte. Unglaublich, was so mancher Schüler in sich hineinbrachte!

Am Kinderspielplatz in Simmlung tobten sich alle nochmals aus und pünktlich um 12:50 Uhr waren wir wieder an der Schule.

 

 

Ausflug der Klassen 6a/b zum Keltendorf Gabreta 

 

 (06.10.2015)

 

Beim Gang durch das Keltendorf Gabreta, das 1996 rekonstruiert wurde, erfuhren Lehrer und Schüler interessante Details über das Leben der Kelten.

Die Besichtigung von Tempel, Herrenhaus, Ställen, Vorratskammern, Schmiede, Kräutergarten und Backofen lieferte interessante Informationen über Lebensweise und Kultur der Kelten. So gab es viele wissenswerte Infos über Religion, das Zusammenleben von Mann und Frau sowie die Lebensweise an sich, die sowohl Schüler als auch die Lehrer in ihren Bann zogen.

Bei der Führung lernten die Teilnehmer nicht nur etwas über die Waffenherstellung, sondern auch den Hausbau.

Besonderen Wert legten die Kelten auf Dankbarbeit und Respekt für die Mutter Erde.

Zusätzlich konnten die Kinder selbst gebackenes Brot aus einem original Kelten-Backofen essen.

Die Klassen wurden dann zum Schluss noch in die Geheimnisse der Druiden und Barden eingeweiht, wo es allerdings strengstens verboten war Fotos zu machen.

Als Krönung gab es für jeden einen Becher Zaubertrank zubereitet aus geheimen Kräutern.

 

 

Neue Schulbuslotsen in ihr Amt eingeführt

 

(05.10.2015)

 

Am 5. Oktober wurden die neuen Schulbuslosten in unserer morning assembly vorgestellt und in ihr Amt eingeführt. Sie sorgen dafür, dass für die Schulkinder die Busbeförderung nach Natternberg/Rettenbach und mit dem Rundbus ein wenig sicherer wird.

Bereits in der vorigen Woche stellten sich die Schulbuslotsen an der Grundschule Theodor Eckert vor.

                                  

 

Besuch im 4 You

 

(02.10.2015)


Am Freitag, den 2.10.2015, besuchten wir mit Herrn Huber das Jugendzentrum 4YOU in der Amanstraße.


Dort begrüßte uns im Café Ben Biser und seine Mitarbeiterin Lisa.
Sie führte uns durch alle Räume und erklärte, was man dort jeweils machen kann.
Es gibt den großen und kleinen Veranstaltungsraum, dort finden verschiedene Veranstaltungen statt, den Computerraum, wo man im Internet surfen darf, den Konsolenraum, in dem wir Spiele bis 12 spielen dürfen, und die Spielhalle mit Kickerkästen und Billardtisch .

Eine halbe Stunde lang  durften wir das Angebot in den verschiedenen Räumen nutzen. Anschließend kehrten wir zur Schule zurück. 

 

 

 Besuch in der Stadtbibliothek

 

(24.09.2015)

Am Donnerstag, den 24.09. 2015 besuchten wir, die Klasse 5b mit Herrn Huber,  die Stadtbibliothek in der Rosengasse.

 

Herr Huber zeigte uns den Aufbau der Bibliothek:

Gleich neben dem Eingangsbereich befindet sich die Garderobe.
Rechts kann man sich Zeitungen und Zeitschriften ansehen, dann kommt die Theke, wo das Personal der Bücherei anzutreffen ist. Dort kann man sich einen Ausweis ausstellen lassen, muss die Mahngebühren bezahlen oder kann bei Problemen nachfragen.


Im Erdgeschoss befinden sich die Kinder- und Jugendbücher, im ersten Stock die Romane für Erwachsene und im zweiten Stock CDs, DVDs und die Sachbücher für Erwachsene.


Etwa eine halbe Stunde führte Herr Huber uns durch das Erdgeschoss mit den Kinder- und Jugendbüchern. Wir ließen uns neue Ausweise ausstellen und durften gleich Bücher ausleihen. Der Ausweis kostet 1,50€,  die Jahresgebühr  5€.

Dann erfuhren wir,  wie man am Ausleihcomputer Bücher zurückgibt und ausleiht.

In der Bücherei gibt es  etwa 70 000 Medien (also Bücher, Zeitschriften, CDs, DVDs, Kassetten und Zeitungen).


Mehr Informationen gibt es unter: http://www.deggendorf.de/stadtbibliothek